Herzlich willkommen, meine lieben Damen und Herren, liebe Gäste zum allerersten Fachforum Papier bei dem Kompetenzzentrum Klimaschutz in der Energie- und Entsinnindustrie. Mein Name ist Anna Malakova-Lehe, ich bin Fachreferentin im Team Think Tank des Kais und ich freue mich, unsere Referenten und Diskussionsteilnehmenden heute recht herzlich begrüßen zu dürfen. Meine werte Kollegen und unsere Referentin für Kunststoffchemische Industrie, Papier- und Zellstoffindustrie, Viktoria Messler-Wofchack, unterstützt uns heute auch noch fachlich und übernimmt gern die fachlichen Fragen. die wir Sie gerne in F&A-Sektion, wie wir vorhin erwähnt, bitte stellen werden. Ja, Papierindustrie gehört zur energieintensiven Industrie Deutschlands. Man kann sich heute kaum das Leben ohne Papierprodukte vorstellen. Im Jahr 2020 wurden rund 21,3 Millionen Tonnen Papier, Karton und Papier in Deutschland produziert. Die Papierindustrie ist damit emittent von ca. 14 Millionen Tonnen fossilgebundenem CO2. Das entspricht etwa 7% der gesamten Industrie-Emissionen im gleichen Jahr. Das sind allerdings die Daten von 2020. Die aktuellsten Daten wird uns unser Gast und unser Referent, Herr Wunkowski, dann später vorstellen. Und bevor wir zum spannendsten Teil kommen, möchte ich ganz kurz unsere Organisation vorstellen und ein bisschen auf unsere Aufgabenbereiche angehen für diejenigen, die uns noch nicht kennen. Franzi, würdest du? Okay, gleich sehen Sie die Olin. Genau, hoffentlich ist es gut zu sehen. Und ja, also wie auf der Folie zu sehen ist, erstens muss ich sagen, Kompetenzzentrum war im Jahr 2019 gegründet und seitdem unterstützt unser Team Deutsche Industrie bei komplexen Themen und Transformationsprozessen auf dem Weg zur klimaneutralität, zur klimaneutralen Zukunft. Wir agieren im Auftrag von Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, BNWK. Mittlerweile sind wir jetzt schon über 30. Wir sitzen in Cottbus und organisatorisch gehören CAI und ZDI zu einer der größten Projektträger Deutschlands für nationale und internationale Klimaschutzmaßnahmen, ZUG, kurz ZUG Zukunft Umweltgesellschaft mit Sitz in Berlin. Das kann man ganz gut auf der Folie sehen, damit man unsere Organisation so ein bisschen verstehen kann. Weiter. Genau, wie Sie sehen, das sind so drei Teile, bis vor kurzem drei tragende Säule des Kais. Einerseits sind wir als Projektträger tätig, das ist auch Herz des Kais, wo unsere Referenten für alle in energieintensiven Industrien die Förderprojekte mit begleiten und letztendlich dann im besten Fall den Zuschlag erteilen. Auch dient unser CDI-Cluster Dekarbonisierung in der Industrie als sehr starker Netzwerker und Multiplikator in der Region und in ganz Deutschland und sorgt dafür, dass die Stakeholder in der Industrie zusammenkommen, um besser die Klimaziele gemeinsam zu erreichen. Also sie sorgen für enorme Synergien auch in energieintensiven Industriebereichen und unterstützen uns, wie gesagt, netzwerklich mit dabei. Und last but not least, Think Tank. wo meine Kolleginnen und ich wissenschaftlich die Dekarbonisierungsthemen und Projektregelschaftsprojekte Projekte begleiten, Und durch strategische Vorhaben und Veranstaltungen wie heutige Fachveranstaltung, aber auch durch unseren Netzwerken und weiteren Projekten dann den Wissenstransfer ermöglichen auf dem Weg zur Klimaneutralität. Und was hier aber leider auf der Vorhinein noch nicht zu sehen ist, weil es ziemlich neu ist, wir haben... Seit vor kurzem fällt mir eine Aufgabe in die Zuständigkeit von CAI. Und zwar das Zentrum übernimmt in seiner beratenden Funktion seit vor kurzem nationale Kontaktstelle NPS für EU-Innovationsfonds. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert deutsche Projekte im EU-Innovationsfonds. Und durch unsere nationale Kontaktstelle können die Unternehmen bei Fragen sich wenden und bekommen dann eine Beratung von unserer Seite. Bis Ende letztes Jahres begleitete unsere Projektträgerschaft das Förderprogramm DDI, Dekarbonisierung in der Industrie, welcher schon zu Ende ist. In Kürze startet das neue Programm BIK. Und an der Stelle würde ich an meine werte Kollegin Victoria übergeben, die uns mehr über das neue Förderprogramm erzählt und ein bisschen einen Einblick hinter projektträgerschaftlichen Kulissenschaften. Victoria, bitte schön. Vielen Dank. Okay, also die Förderrichtlinienüberblick. Wie gesagt, die DDI, also die Karmisierung in der Industrie, es lief von 21 bis 23, zum Jahresende ist es ausgelaufen. Es werden aber, sind einige Projekte schon genehmigt, bewilligt worden. Es werden aber noch einige kommen. Schauen Sie bitte auf unsere Kai-Website. So, ähm. geplant sind zum Beispiel im April 2024 die Ja, noch Betreuung der Förderrichtlinien Bundesförderung, Industrie und Klimaschutz. Der Auftraggeber dafür ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, also BNBK. Und Ziele und Aufgaben des Förderprogramms sind vor allem die Unterstützung der Projekte in der Kunststoffproduzierenden Industrie, welche die anfallenden BKG-Emissionen, also Treibhausgasemissionen, möglichst weitgehend und dauerhaft reduzieren wollen. Hier findet natürlich die Begleitung und Aufbereitung geförderte Vorhaben für die Öffentlichkeit und wir arbeiten, also das Sky Kompetenzzentrum arbeitet in fachlicher Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt. Die neue Förderrichtlinie BIC, die gliedert sich in zwei große Teilmodule. Also Modul 1, das wird von Kai betreut und das Modul 2 wird von Projektträger Julich betreut. Im Modul 1 wird noch in drei Teilmodule, beziehungsweise Untereinheiten oder Untermodule unterzeit. Die Kapazförderung ist hier für Investitionen nach Artikel 36 der IGV noch bis 30 Millionen Euro möglich. Und Investitionen bis zu 200 Millionen Euro sind nach dem befristeten Rahmen für Krisenbewältigung und zu gestalten des Wandels möglich. Es sind auch natürlich F&E-Projekte möglich, experimentelle Entwicklung, industrielle Forschung oder auch Durchführbarkeitsstudien. Diese sind dann unter Artikel 25 der AGV durchzuführen oder werden durchgeführt. Wichtig ist zu erwähnen, dass eine Kofinanzierung von mindestens 30 Prozent durch die Bundesländer ab Investitionen von 15 Millionen der Fördersumme stattfinden muss. Und natürlich ist auch hierbei zu beachten, dass dies alles unter Voraussetzung des Haushaltsvorbehalts gilt. Weitere allgemeine oder auch mal gut spezifische Informationen werden in entsprechenden Workshops an die Interessenten weitergegeben, also an Sie. Bitte schauen Sie dabei auf die CAI-Webseite unter www.klimaschutz-industri.com. Hier nochmal ein kurzer Überblick. Es bleibt immer noch wie bei der DI ein zweistufiges Verfahren. Hier werden Skizze eingereicht im ersten Abschnitt, im zweiten Abschnitt dann der Antragstellung. Vor der Aufrufphase sind auch Veranstaltungen zum Förderaufruf mit allgemeinen Inhalten geplant. Innerhalb der Aufrufphase haben auch Förderinteressierte Unternehmen die Möglichkeit, eine aussagekräftige Projektskizze in deutscher Sprache zu erarbeiten und auch einzureichen. Und anhand der Förderrichtlinie genannten Auswahlpräterien wird dann die Projektskizze von CAI mit Unterstützung des Umweltbundesamtes bewerbt. Die Einreichung der Projektskizze erfolgt ausschließlich über ein Online-Portal. Dieses wird bei gegebener Zeit Ihnen bekannt gegeben. Das Kaif wird auch innerhalb der Aufrufphase... *Hieres Musik* * Musik * * Musik * *Hierpfe* *Gelächter* und/oder Investitionsprojekten einzureichen. Entsprechende Hinweise zur Skizzenstellung werden dann beim zum Aufruf auf der K-Webseite wieder bereitgestellt und in entsprechenden Workshops auch erläutert. Ähnlicher Verlauf sieht auch bei Antragstellung, oder zur Antragstellung aus. Die Prüfung der Projektskizze folgt dann anhand der Kriterien der Förderrichtlinie und alle eingegangenen Projektskizzen werden dann anhand dieser Kriterien geprüft und bewerbt. Hierbei gibt es ein Ranking der Projekte, bei denen die besten Projekte zur Antragstellung und zur Einreichung aufgefordert werden sind und die Förderinteressenten haben da circa zwei Monate Zeit, um einen vollständigen Anpack einzureichen. Das heißt, je besser Ihre Skizze beschrieben ist, haben es dann etwas weniger Arbeit und ein bisschen mehr Zeit. Die Bewilligung ist voraussichtlich durch BWK, sollte im zwölften Monat des Förderaufhofs erfolgen. Genau. Und weiterer Zeitplan sieht es jetzt folgendermaßen aus. dass eine Informationsveranstaltung allgemeiner Natur, also mit allgemeinen Informationen zu BIC, erst mal voraussichtlich, diese Termine stellen unter Vorbehalt, am 7. April von 10 bis 11.45 Uhr stattfinden soll, online. Diese Informationsveranstaltung sollte dann aufgezeichnet werden und Ihnen sozusagen im Nachgang bereitgestellt werden. Genau, damit Sie auch, wenn Sie Fragen haben oder keine Zeit, Sie zu dem Zeitpunkt anzuschauen und später Sie trotzdem diese anschauen können. Genau, außerdem ist ein Workshop geplant, wieder unter Vorbehalt Anfang Mai diesen Jahres, wieder online mit Aufzeichnung, damit Sie dann sozusagen nachverfolgen können. Und Workshop zum Projektantrag, voraussichtlich jetzt, ob im Oktober beziehungsweise mittags, Oktober 24 wieder online und aufgezeichnet. Bitte abonnieren Sie das UpToLate mit dem Newsletter des KAIS. Die entsprechende Seite sehen Sie hier, beziehungsweise www.klimaschutz-industrie.de und Newsroom und Newsletter. Dann bleiben Sie auf dem neuesten Stand. Vielen lieben Dank. Okay, danke, Viktoria, für die sehr wertvolle Information für uns alle. Ich lerne auch immer wieder ganz viel, wenn ich mit dir mal in Austausch komme. Vielen Dank dir dafür. Ja, also ja, wir sind auf jeden Fall alle gespannt auf das neue Programm und das alles, was auf Kompetenznetz kommt, das wird bestimmt viel Arbeit sein, aber es lohnt sich ja also auf dem Weg zur Klimaneutralität sozusagen die Industrien zu unterstützen. Also wir sind auch gespannt darauf, auf die eingereichten Skizzen oder die einzureichenden Skizzen und wir freuen uns auch drauf. dass es weitergeht und es geht. Genau, dann wünschen wir uns euch viel Erfolg. Auch rufen wir natürlich die Teilnehmenden, also sagen wir so die Unternehmen, natürlich herzlich auf, die Anträge zu stellen und mutig zu sein und ihre Skizzen einzureichen. Also das wird in besten Händen dann sein. So, und jetzt gehen wir zum spannenden Teil. In heutigen zweistündiger Veranstaltung werden wir die Papierbranche von unterschiedlichen Seiten beleuchten und vier Aspekte der Akzeptanz ansprechen. Dabei werden wir heute gemeinsam mit unseren Experten aus der Industrie, Wirtschaft, Gewerkschaft und Wissenschaft konkret auf die Frage angehen, wo befindet sich die Papierbranche und wie gelingt da die Transformation gerade angesichts der Klimaziele und welche Instrumente dienen dann zur Akzeptanzförderung auch, weil, wie wir anhand von den letzten Jahren gesehen haben, da gibt es die Da ging deutsche Industrie nicht so ganz gut und leicht durch unterschiedliche Krisen. Insbesondere haben wir natürlich alle spätestens im Jahr 2020 bemerkt, dass wir auf Hygienepapiere auch sehr angewiesen sind. Und wir haben auch sehr viel mehr in die Zukunft. wegen Corona-Zeiten und so. Solche Sachen werden wir heute ansprechen. Und somit lade ich auch liebe Gäste nochmal ganz herzlich, Ihre Fragen in F&A-Sektion zu stellen während unserer Veranstaltung. Und ich möchte, dass wir uns ein bisschen kennenlernen. Wir wollen schauen, wer heute alle dabei sind. Und deshalb haben wir eine Mentimeter-Umfrage für Sie vorbereitet, die Sie entweder im Chat-Bereich über Link folgend einwählen können oder auch über die Quarkode, die Sie 321 wählen. auf Ihren Bildschirmen sehen. Dabei möchten wir die Frage stellen, ob wir direkt von Papierbranche kommen oder nicht. Wenn ja, dann sortieren Sie bitte sich oder tragen Sie sich für entsprechende Positionen, Klein-, Mittelständische oder Großunternehmen. Wobei wir haben auch intern und extern immer Diskussionen, nach welchem Prinzip wir eigentlich Kleine und Mittelständler dann auseinandertrennen und miteinander vergleichen. Einige sagen, es geht am besten nach Umsatz. Die anderen sagen, wir sollen auf die Anzahl von Beschäftigten schauen. Auf jeden Fall schauen. bin ich ganz gespannt, wer heute mit dabei ist. Die Teilnehmeranzahl von angemeldeten Gasten war überraschend hoch. Da hatten wir über 120 Anmeldungen bekommen. Um... Insgesamt stand heute und jetzt schauen wir, da bewegt sich was, jetzt schauen wir gleich. Ich kann es mir bitte ganz kurz zeigen, weil ich da auf dem Bildschirm nichts sehe. Ja. Das ist leider zu klein, deshalb muss ich hier schauen. Okay, also die zwei Lieder haben wir gerade Beratungsunternehmen und ein Großunternehmen, also mehr als 250 Beschäftigte. *Kirche* *Gelächter* Wir haben zehn Großunternehmen und... Sieben Unternehmen aus anderen Branchen. Wir haben sechs Teilnehmer von Behörden und ein Ingeviel. Dabei gilt auch natürlich, wenn Sie sich für keine Kategorie zuordnen können, dann wählen Sie bitte andere oder weitere. Und schreiben Sie bitte ganz gerne in den Chat, von welcher Organisation Sie kommen, wenn Sie heute vertreten und auch gerne ein paar Informationen zu Ihrer Organisation. Das hilft uns weiter, um zu schauen, wer alle heute mit dabei sind. Okay, dann haben wir einen tollen Überblick geschaffen. Vielen Dank, liebe Teilnehmende, für Ihre aktive Mitbeteiligung und wir gehen dann weiter. Um... Bevor wir dann zum ersten Vortrag gehen, möchte ich unseren ersten Vortragenden auch ganz gerne vorstellen. Und zwar, wir begrüßen heute ganz herzlich Herrn Martin Bunkowski. Er ist aktuell Referent für Energie- und Klimapolitik bei der Verband Papierindustrie. Als Umweltingenieur mit fundierten Erfahrungen von Bodenschutz bis Gewässerschutz prägte Herr Bunkowski maßgeblich den Umweltschutz auch in der Luftverkehrbranche als Fachbereichsleiter beim Flughafenverband ADV. Unter anderem auch als Projektverkehr. bei der Berliner Energieagentur und Martin Bunkowski setzt sich nun leidenschaftlich für Nachhaltigkeit in der Papierindustrie ein. Außerdem ist Herr Bunkowski auch unser Fachbeiratmitglied, wo wir uns auch, glaube ich, letztes Jahr kennengelernt haben. Herr Bunkowski, herzlichen Dank für für Ihre Bereitschaft heute und wir sind alle gespannt. Auf Ihren Vortrag. Vielen Dank für die Vorstellung. Ich habe immer meine Folien. Ich hoffe, das ist jetzt zu sehen. Und ja, vielen Dank für die Möglichkeit, dass ich hier die Papierindustrie mal vorstellen kann und einen Einblick geben kann in die Energie- und Klimapolitik. Zunächst habe ich aber mal eine Folie vorbereitet mit Kennzahlen. Sie hatten ja vorhin auch schon die Zahlen aus dem Jahr 2020 dargestellt. Wie Sie sehen, produktionsmäßig hat sich zwei Jahre später im Jahr 2022 nicht viel getan. Wir sind immer noch bei 21 Millionen Tonnen Papier. Das geht mal ein Jahr hoch, mal ein Jahr runter. Insofern sind wir hier auf dem Niveau wieder angekommen. Wichtiger Punkt für die Nachhaltigkeit, wir haben einen Altpapiereinsatz von 79 Prozent. Also ein großer Teil unserer Rohstoffe für die Papierherstellung kommt aus dem Altpapierbereich. So. bei der art und weise wie wir das papier produzieren so der fall ist heute später noch mal Aber eins ist klar, wir haben den Energieeinsatz in den letzten Jahrzehnten schon sehr stark reduzieren können. Von 1955 bis 2022 minus 68 Prozent. Das ist schon eine ganze Menge. Und an dieser Zahl sieht man auch, da wird nicht mehr so viel an Energieeffizienz gehen. Klar gibt es da noch Potenziale, aber die großen, die niedrig hängenden Früchte sind da schon gepflegt. Wir haben 12 Millionen von CO2 in 2022 ausgeschlossen. Das sind 0,55 Tonnen CO2 pro Tonne Papier. Und wenn ich mir diesen Wert anschaue und vergleiche mit 1990, haben wir ja auch schon eine Reduktion um 45 Prozent erreicht. Und das kann ich auch schon mal sagen, wir kommen da auch weiter runter. Das werden die Zahlen dann in der Zukunft noch zeigen. Rechts finden Sie auf dieser Folie unsere Produkte und hier sieht man vor allem, dass Papier vor allem im Verpackungsbereich benötigt wird. Da liegen wir schon bei fast 60 Prozent, aber es wird auch noch ein großer Anteil an grafischen Papieren benötigt, dieser Anteil wird aber immer kleiner und Dann haben wir noch die Hygienepapiere, die Sie vorhin angesprochen haben. Und wir haben den Bereich der Spezialpapiere, wo auch sehr viele Anwendungen in der Industrie auch für sehr innovative Produkte oder Papier benötigt wird. Hier auf dieser Folie habe ich Ihnen mal dargestellt, wie Papier grundsätzlich produziert wird. Da sind wir auf dem linken Teil in der Stockzentrale, da wo die Faser, die wir zur Produktion von Papier benötigen, aufgearbeitet wird, um diesen Stock dann am Ende auf ein Sieb aufzutragen, um dann entsprechend das Wasser mechanisch zu entfernen, da sind wir bei der Siebpartie und bei der Pressenpartie und wenn wir das Wasser mechanisch entfernt haben, dann müssen wir in die Trockenpartie und dort wird der große Teil der Energie benötigt, um den Restgehalt an Wasser so weit zu reduzieren, dass wir entsprechend das Papier am Ende aufrollen und weiterverarbeiten können. Das ist der generelle Aufbau und wie gesagt, in der Trockenpartie Da brauchen wir besonders viel Energie, da wird Dampf eingesetzt, um Wärme reinzubringen, um das Papier zu erwärmen und das Wasser rauszubekommen. Aber wir haben auch andere Trocknungsverfahren, die Infrarot-Trocknung oder den Schwebetrockner, um das Papier am Ende auf das Niveau zu bekommen, was wir brauchen. Das Thema Energieeinsatz haben wir uns im letzten Jahr in unserer Klimastudie nochmal genauer angeschaut und haben hier nochmal die Quellen für die Treibhausgase aufgelistet, haben Transformationstechnologien uns angeschaut und am Ende einen klimaneutralen Energiemix uns dargestellt, wie wir ihn uns vorstellen können. Von dieser Studie gibt es eine sechsseitige Zusammenfassung. Es gibt einen Erklärfilm und es gibt auch Beispiele aus unserer Industrie, die wir als Leuchttürme der Transformation darstellen. Also hier können Sie sich an Beispielen einfach mal anschauen, wo die Reise hingeht. Unter dem Link können Sie all das finden und sich darüber informieren. Und in Auszügen will ich Ihnen auch in ein paar Folien mal darstellen, was wir da rausgefunden haben. Wie gesagt, circa 60 Terawattstunden Energieeinsatz haben wir in der Industrie. Wir haben circa 50 Prozent fossile Energieträger. Das ist vor allem Erdgas. Wir haben alternative Brennstoffe. Dazu zählt natürlich auch entsprechende Abfallstoffe, die bei der Papierherstellung anfallen. Um, Aber wir haben da auch Holz, das entsprechend anfällt. Wir haben einen Strombezug, den wir dann quasi über das Stromnetz in unsere Werke reinholen. Und wir haben auch einen Fremdwärmebezug, sodass wir aus benachbarten Kraftwerken entsprechend mit Fremdwärme versorgt werden. Und am Ende, das sieht man auf der rechten Seite, setzen wir dann 30 Terawattstunden Dampfenergie ein, 16 Terawattstunden Strom. Und dann noch gasförmige Brennstoffe, die auch zur Trocknung gebraucht werden. Hier haben wir zurzeit natürlich vor allem Erbgas, aber auch Biogas. Und hier könnte man in Zukunft auch Wasserstoff einsetzen. Und genau das zeigt auch die nächste Folie. Wir haben uns nämlich in der Studie angeschaut, wie sieht dann unser klimaneutraler Energiemix der Zukunft aus. Und da haben wir 15 bis 20 Terawattstunden Strom, hoffentlich dann aus Wind und Solar. Wir haben 15 bis 20 Terawattstunden Wasserstoff beziehungsweise grüne Gase. Da könnte auch das Biogas eine Rolle spielen. Und wir haben bis zu 23 Terawattstunden nachhaltige Festbrennstoffe. Das ist die Grundlage, auf der sich dann zukünftig unsere Energieversorgung aufbauen kann. Und wenn wir uns das Thema Strom genauer anschauen, dann müssen wir natürlich auch mit Flexibilitäten umgehen, weil auf dieser Folie habe ich links mal dargestellt, wie die Situation aussehen könnte in der Nacht, wo wir keinen Solarstrom haben und wo wir vielleicht in diesem Fall auch keinen Windstrom haben. Dann haben wir unser Kraftwerk angeschaltet, was Strom und Dampf für die Papiermaschine bereitstellt. Und die Papiermaschine, die läuft seit 24 Stunden am Tag, Die läuft nicht nur ein paar Stunden am Tag, Und wir können natürlich in dem Fall auch Strom ins Netz einspeisen und können somit natürlich auch zu einer stabilen Energieversorgung um die Papierfabrik sorgen. Auf der rechten Seite, wenn dann Strom aus Wind und Solarkraft vorhanden ist, könnten wir auf dieses Industriekraftwerk zurückfahren und könnten uns mit Strom aus dem Stromnetz versorgen und könnten zum Beispiel über ein E-Kessel Dampf produzieren und so mit dem erneuerbaren Strom produzieren, den wir entsprechend bekommen. Um das natürlich so umzusetzen, bedarf es einiger Bedingungen, auf die ich dann auch noch eingehen werde. Wichtigste Transformationstechnologien sind für uns weiterhin Gaskraft-Wärme-Koppelungs- Diese Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen dienen der Wärme- und Stromproduktion gleichzeitig, sind hocheffizient und können auch mit grünen Gasen wie Biogas und Wasserstoff betrieben werden. Wir haben weiterhin auch nachhaltige Festbrennstoffe, das habe ich erwähnt. Und wir können verstärkt auch Elektrokessel setzen und auch Großwärmepumpen wären eine Option, wobei hier noch die technische Weiterentwicklung der Großwärmepumpen notwendig wäre, um dann entsprechend auch die Dampfmenge zu produzieren, die bei uns notwendig ist. Eine Technologie, die ich nicht außer Acht lassen möchte, ist auch die Klicken-Geothermie. Da haben wir bereits ein Projekt ausgesucht. Aber hier ist das Risiko, das man eingeht am Anfang, das finanzielle Risiko noch relativ groß. Aber da gibt es ja auch Überlegungen, dass man da noch mal weiter in die Richtung geht, um noch mehr Tiefen-Geothermie-Projekte ins Laufen zu bringen. Voraussetzung für die Transformation in Richtung intensiverer Stromnutzung ist allerdings, dass wir einen Netzausbau haben, dass unsere Unternehmen, unsere Papierfabriken ans Stromnetz mit größeren Netzanstößen angeschlossen sind, dass wir dann auch den Strom entsprechend transportieren können. Wichtig ist natürlich auch, dass wir einen wettbewerbsfähigen Strompreis haben, weil wenn der Preis, den wir zahlen, für den Strompreis zu hoch ist, wird sich das nicht lohnen und wir sind mit unseren Produkten international in einem Konkurrenzkampf unterwegs und müssen hier entsprechend auch preislich konkurrieren können. Und wenn wir über den Strompreis reden, dann reden wir auch über die Netzentgelte, weil für den Stromtransport bezahlen wir natürlich auch Netzentgelte. Und wenn die, wie in diesem Jahr geschehen ist, extrem gesteigert werden, wir haben eine Steigerung von 50 Prozent gesehen, dann ist das auch eine entsprechende Belastung, die die Stromnutzung eher behindert, als dass sie diese voranbringt. Am Ende meines Vortrags möchte ich noch mal ganz kurz auf die wichtigsten Faktoren zum Thema Akzeptanz in der Bevölkerung eingehen. Das sind einmal die Punkte, die ich gerade angesprochen habe. Also wir brauchen ein Engagement beim Thema Klimaschutz. Wir brauchen aber auch eine Weiterentwicklung beim Thema Umweltschutz. Wir müssen uns das Thema... der Emissionen und des Gewässerschutzes natürlich weiterhin anschauen. Wir wollen weiterhin die Luftschutzstoffe minimieren und wir wollen, dass Wasserkreisläufe weiter geschlossen werden. Wasser wird in unserer Industrie viel genutzt. Aber wir nutzen das Wasser in Kreisläufen. Also wir geben das Wasser dann auch wieder an die Natur zurück. Entsprechend gereinigt natürlich. Und wir haben das Thema nachhaltige Rohstoffe und die nachhaltige Rohstoffbeschaffung ist auch ein ganz wichtiger Teil unserer Arbeit. Also Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ist ein Thema, mit dem wir uns schon lange beschäftigen. Und das Thema Kreislaufwirtschaft habe ich auch schon angesprochen. Das Eidpapierrecycling ist auch Teil unserer Akzeptanz. Hier müssen wir auch weiter gucken, wie wir das entwickeln können, wie wir dann auch ein paar Prozent herausholen können. Wie ich schon darstellte, sind wir mit 79 Prozent eigentlich schon ganz gut aufgestellt. Zur internen Akzeptanz will ich auch kurz was sagen. Hier geht es erstmal darum, dass Regulierung für die Industrie nicht weiter aufgebaut wird, sondern dass Berichtspflichten eher reduziert werden, weil die Unternehmen immer mehr in... Vielen Dank. *Hitere Musik* *Krumpel-Geräusche* *Piefe* *Piefe* * Musik * * Musik * Untertitelung des ZDF, 2020 ... *Hitere Musik* *Hitere Musik* Und dann geht's weiter. Und dann geht's weiter. Die Runde ist ein ganzes Wettbewerb. Die Runde ist ein ganzes Wettbewerb. Und jetzt kommt der Kuss. Und jetzt kommt der Kuss. Ich habe das nicht nur die Runde, sondern auch die Runde. Ich habe das nicht nur die Runde. Ich habe das jetzt einen Rundfunk. Ich habe das jetzt einen Rundfunk. Und jetzt kommt der Kaffee. Und jetzt kommt der Kaffee. * Musik * * Musik * Untertitelung des ZDF, 2020 Untertitelung des ZDF, 2020 Das ist ein bisschen besser. Das ist ein bisschen besser. und dann wieder die Knie. Und dann wieder die Knie. Und jetzt ist es ein Wunderbar. Und jetzt ist es ein Wunderbar. Ich habe das nicht mehr als die Füße. Ich habe das nicht mehr als die Füße. *Hitere Musik* *Hitere Musik* Die Kaffee Die Kaffee Das ist ein Schuss, das ist ein Schuss, das ist ein Schuss, das ist ein Schuss. Das ist ein Schuss, das ist ein Schuss, das ist ein Schuss, das ist ein Schuss, das ist ein Schuss. Ich habe das Video mit dem Video gemacht. Ich habe das Video gemacht. Ich bin jetzt hier. Ich bin jetzt hier. Das ist ein bisschen zu viel. Das ist ein bisschen zu viel. Das ist ein bisschen ein bisschen. Das ist ein bisschen. *Klopfen* *Krunk* * Musik * * Musik * * Musik * Die Schrauben sind in der Mitte der Schrauben. * Musik * * Musik * Untertitelung des ZDF, 2020 ... Ich habe das Video mit dem Video gemacht. Ich habe das Video mit dem Video gemacht. *Hitere Musik* * Musik * * Musik * Und jetzt geht's. Und jetzt geht's. Ich habe das Video mit dem Video gemacht. Ich habe das Video mit dem Video gemacht. * Musik * * Musik * Untertitelung des ZDF, 2020 * Musik * * Musik * * Musik * Vielen Dank. *Krumpel-Musik* *Krumpel-Musik* Ich habe das Video mit dem Video gemacht. Ich habe das Video mit dem Video gemacht. *Pleise* *Pack* Untertitelung des ZDF, 2020 *Hieres Geräusch * *Hieres Geräusch * Untertitelung des ZDF, 2020 Untertitelung des ZDF, 2020 *Hieres Geräusch * *Hieres Geräusch * Die Schrauben sind in der Mitte der Schrauben. Die Schrauben sind in der Mitte der Schrauben. Und jetzt ist es, * Musik * * Musik * Untertitelung des ZDF, 2020 Untertitelung des ZDF, 2020 Das war's. Das war's. * Musik * * Musik * *Kritte Musik* *hebel schweigende Musik* *hebel schweigende Musik* *hebel schweigende Musik* *hebel schweigende Musik* *Piep* *Piep* Vielen Dank. *dramatische Musik* *Pleise* *Klössling* * Musik * * Musik * Die Bühne ist ein bisschen zu schlafen. Die Bühne ist ein bisschen zu schlafen. Untertitelung des ZDF, 2020 * Musik * * Musik * Es ist ein Schuss. *Piep* *Piep* Was das betrifft, das sind die schon angesprochenen Verbundwerkstoffe. Also wir machen die Erfahrung an der Uni, dass wir sehr viele neue Verpackungen bekommen und auf Rezeptierbarkeit testen sollen, die eben ein Misch aus Plastik und Papier sind, wo also eine bisher reine Plastikverpackung jetzt teilweise durch Papier ersetzt wird oder auch diese Barrierebeschichtung, von denen ich gesprochen habe, wo also auch ein bisschen, ich will nicht sagen, Es wird umgangen, aber es werden die Lücken ausgenutzt, die in den Systemen zur Bewertung der Rezyklierbarkeit aktuell noch existieren, um Produkte in einen grünen Bereich hineinzuhieven und dann geforderte Recyclingquoten zu erfüllen, die aber uns letztendlich irgendwann mal auf die Füße fallen können. Da muss man also schon sehr aufpassen. Soweit uns zum grünen Markt. Herr Schafrath, vielen lieben Dank. Wir müssen grinsen, weil wir gerade fünf Minuten davor besprochen haben, dass wir unbedingt die Frage stellen müssen mit innovativen Lösungen und nachhaltigen Ansätzen für Papierproduktion anstatt die Holzfasern, die meistens in der Produktion eingeführt werden, sondern durch zum Beispiel Hanf oder weiterer Gras dann ersetzt werden können. Da haben Sie uns die Frage vorweg genommen, aber tatsächlich könnten Sie vielleicht dazu fragen, wie wir gerade beim Thema sind? Ja, ich kann noch ein paar Sachen dazu sagen. Also Hanf und auch andere Faserstoffe, die sind durchaus interessant, müssen eigentlich anders aufbereitet werden, als das, was da teilweise jetzt versucht wird. Also so ein paar Grasfasern ins Papier hinein zu streuen, das gibt dann auch nette optische Effekte und spart quasi beim ersten Mal eins auch tatsächlich etwas Fasern, aber langfristig wird dann die Rezyklierbarkeit beeinträchtigt. Heißt aber nicht, dass Stroh zum Beispiel jetzt wieder eine Renaissance als Faserquelle erlebt. Ja, und Hanffasern haben besondere Eigenschaften. Nur Hanffasern gibt es nicht so viele. Also wir reden von 415 Millionen Tonnen Papier. Und wenn selbst wenn 80 Prozent davon aus Recyclingfasern wären, dann sind das immer noch Millionen Tonnen, die an Fasern eingesetzt werden müssen. Das kann man nicht alles über Hanf abdecken. Also das sind wertvolle Fasern, die sind für Spezialpapiere geeignet, aber nicht für den täglichen Gebrauch. Wie gesagt, Papier ist ja teilweise ein Wegwerfprodukt geworden. Dafür kann man solche Faser nicht einsetzen. Sind aber brauchbar, so nicht, gar keine Frage. Und können sicherlich auch nutzen, wenn bestimmte Funktionalitäten, die heute noch von Kunststoffen oder sowas übernommen werden, um die dann auf Papier übertragen zu können. Zum Beispiel auch eine Anfrage von einem Umreifungsbandhersteller, also aus dem Verpackungsbereich, wo Paletten dann eben mit Plastikbändern umreift werden oder auch Stahlbändern, damit Transportschutz gewährleistet wird. Der möchte das aus Papier machen. Und da könnten zum Beispiel eingestreute Handfasern die Festigkeit so weit erhöhen, dass man sowas aus Papier machen kann, auch dann rezyklieren kann oder wenn es... nicht geht, ist oftmals auch schon ein Vorteil, wenn es dann kompostiert werden kann und nicht als Plastik und dann irgendwann als Mikroplastik sonst irgendwo landet. Vielen Dank, Herr Schafkrat. Dann, ich denke, zu Fragen von Recycling und Verbundmaterialien kommen wir auch noch später, noch tiefer ran. Bevor wir zum nächsten Thema umspringen, wollte ich nochmal Herr Bunkowski ansprechen zu energetischen Themen. Und tatsächlich, Herr Bunkowski, Sie haben in Ihrem Vortrag die Studie Klimaneutrale Papierindustrie auch erwähnt, die ich auch sehr gelungen fand. Und das sind die Lösungen und die Innovation ganz gut strukturiert und ganz gut zu verstehen. Was für mich auch interessant ist, also die Papierbranche gehört zwar zu energieintensiven Industrien, unterscheidet sich aber tatsächlich von solchen Giganten, sagen wir so, von Energieverbrauch wie Stahl, Zement und Glas zum Beispiel, in dem, dass die Temperaturniveaus auch anders sind. Und dementsprechend haben wir, wenn ich richtig verstehe, zwei Einsätze. Also einerseits brauchen wir elektrische Energie für Papierproduktion und auch Wärmeenergie in Form von Dampfproduktion. Und ich glaube, da war auch eine interessante Frage von unseren Kollegen, aus Agora von Herrn Mönig, unter welchen Bedingungen da die Wärmepumpen eingesetzt werden können, damit wir wenigstens ein Teil, sagen wir so, dass wir über Wärmeenergie, über nachhaltige oder rezirkulierbare Energie dann sozusagen kompensieren können und nicht alles auf Strom setzen. Das war erstens so eine Ergänzung von meiner Seite und zur Frage komme ich auch gleich. Und Sie haben auch ganz kurz das Thema Flexibilisierung angesprochen, was bei uns auch tatsächlich das große Thema ist. Wir arbeiten jetzt an einem Projekt FlexiPro, wo wir dieses Jahr noch die Studie herausgeben und da werden genau die Fragen untersucht, was Sie angesprochen haben. Ja, also wie die Lösungen zur Flexibilisierung von Industriebranche und Energiesystemen sowie Batteriespeicher und Lastverschirmungen und solche Sachen. Wie soll das gelingen, damit die zukünftige Energie- und Industriesysteme zusammen flexibel funktionieren können? Jetzt nach meinem Statement komme ich letztendlich zu meiner Frage und zwar ... Genau, also wie ist es jetzt gerade die Lage in der Papierindustrie? Wie stehen die erneuerbaren Energien und Infrastrukturen zur Verfügung? Und gibt es da wirklich große Chancen zu angesprochenen Wärmepunktenanlagen oder Geothermieanlagen oder auch Solarthermieanlagen vielleicht? Also alles, was wir nicht unbedingt nur durch Strom erzeugen, müssen können, sondern auch durch Wärme angesichts nicht so höheren Temperaturen kompensieren können. Ja, also wie gesagt, die Frage habe ich auch gesehen, dass die Frage aufkam, mit welchen Dampftemperaturen und Dampfdrücken wieder arbeiten, kann ich sagen, das sind ungefähr 180 Grad Celsius und 10 Bar, hängt immer von der Papierfabrik ab, plus minus, in dem Bereich bewegen wir uns da. Und wir haben einen 24-Stunden-Betrieb, also rund um die Uhr. Wir müssen unsere Energieversorgung irgendwo dann auf ein gleichmäßiges Niveau bringen. Und das ist auch am Ende die Herausforderung, warum wir zum Beispiel bei solarthermischen Anlagen eher schwierig sind. Schwierigkeiten kriegen, weil wir müssen ja dann irgendwie die Zeiten, wo wir keine Solarenergie haben, auch mit Energieversorgung abdecken. Die Rahmenbedingungen, um jetzt den erneuerbaren Strom mehr in unsere Fabriken zu bringen, habe ich ja schon im Vortrag angerissen. Das ist einmal natürlich der Stromanschluss, der entsprechend ausgebaut sein muss, damit wir auch den erneuerbaren Strom reinkriegen. Und es sind dann entsprechende Netzentgelte, die wir zahlen. Und der Strompreis, den wir zahlen, das muss alles, in dem Rahmen sich bewegen, dass wir dann auch wettbewerbsfähig produzieren können. Und ... Ja, da geht es natürlich auch darum, was kann der Staat tun? Wie kann der Staat da zu Wettbewerbsfähigkeit beitragen? Da haben wir im letzten Jahr auch im Industriestromkreis diskutiert. Das ist sicherlich ein Thema. Wir werden uns dieses Jahr intensiv über Netzentgelte austauschen, weil das aktuell ein sehr brennendes Thema ist. Und wir werden uns vor Ort in der Industrie, in jedem Unternehmen dann anschauen, wie man entsprechend Energieversorgung flexibel gestalten kann, wie man auch Energiespeicher mehr und mehr nutzen kann, weil das ist natürlich das Thema, wenn der Strom, variabel anfällt, dann muss ich die Energie irgendwie speichern. Und das ist ein Thema, mit dem sich, glaube ich, alle sehr intensiv beschäftigen müssen in den nächsten Jahren. Vielen Dank, Herr Bunkowski. Tatsächlich kam jetzt noch eine weitere Frage dazu und zwar von Herrn Radken. Sorry, darf ich da noch was zu ergänzen? Ja, also Herr Schafrat, ich würde tatsächlich... Frau Malakor, darf ich noch was dazu ergänzen? Ja, okay, ergänzen Sie gerne und dann stelle ich die Frage von Chad. Hallo? Nein. Weil das direkt, was Herr Bunkowski gerade gesagt hat, zehn Bauern Vielen Dank. Vielen Dank. 180 Grad, ja? Doch, bin ich wieder zu hören? Ja, also sehr holmrig, Herr Schafrath. Also 180 Grad haben wir gehört. Versuchen Sie bitte nochmal. Vielleicht klappt das jetzt nochmal. Oder auch nicht. Ja, okay. Ja, okay, dann schade erstmal. Wir hoffen, dass jetzt die Netzverbindung sich stabilisiert. In Zwischenzeit kann ich dann die ergänzende Frage stellen und vielleicht kann Herr Schaukrat dann anschließend dazu was hinzufügen. Und zwar, es kam die Frage auf das Publikum, aus unserem Teilnehmer Peter Radken von ERR Uni Stuttgart. Welche elektrische Anschlussleistung wäre für eine rein elektrische Papierfabrik etwa erforderlich? Also wir sprachen bisher von zwei Komponenten, elektrisch und wärmeenergetisch und jetzt ist das überhaupt üblich, die komplett elektrische Papierfabriken, Herr Bunkowski? Nein, zu weit sind wir noch lange nicht. Ähm... Und wie ich auch in meinem Vortrag dargestellt habe, sind wir nicht nur Unternehmen, die jetzt einfach Energie beziehen, sondern auch Energieproduzenten. Also wir haben oftmals die Energieproduktion auf unserem Gelände verwendet. Und da wird halt zurzeit noch sehr viel Erdgas eingesetzt oder auch Biomasse oder andere Brennstoffe. Da passiert schon noch viel Energieproduktion vor Ort. Aber das kann man ja, wie gesagt, ändern, flexibilisieren und in die Richtung wird ja gedacht. Und da muss man natürlich auch vor Ort sich genau anschauen, wie sind die Netze, wie ist das Unternehmen ins Stromnetz eingebunden. Und da können Sie sich vorstellen, finden Sie natürlich sehr unterschiedliche Voraussetzungen. Alles klar. Vielen Dank, Herr Bunkowski. Und wäre das für die weitere Zukunft eine Technologie, was generell in Frage käme? völlig vollkommen elektrisch. Produktion Oder ist es gar nicht so betrachtet? Also vielleicht ist es so ein wissenschaftlicher Weitblick, wo die Industrie tatsächlich noch nicht so weit ist oder wird das gar nicht als Option betrachtet sozusagen? Also Optionen gibt es natürlich viele, wie Sie sich vorstellen können. Aber ich glaube, dass das jetzt vielleicht auch nicht die Vision ist, die hier zum Tragen kommt. Weil wie ich auch schon mal erwähnt habe, wir haben natürlich in der Produktion auch Abfälle, die anfällen, die wir energetisch nutzen können. Und das macht ja auch Sinn, die vor Ort zu nutzen und dann nicht irgendwo anders hin zu transportieren, um dann daraus Energie zu gewinnen. Das kann man natürlich wunderbar vor Ort machen und es ist am Ende auch nachhaltiger. Alles klar, danke. Da kam auch eine schöne Ergänzung im Chat von Herrn Klaus Dinter. Auf Beispiel bei Spremberg, dass eigene Energieversorgung statt Abwehrbenutzung von Großkraftwerk benutzt wird. Herr Dinter, wollen Sie vielleicht an der Stelle ergänzen? Wir geben Ihnen ganz gern auch das Wort. Ich bin in Cottbus, wir machen auch ein bisschen was beim BUND, muss ich sagen. Kurze Vorstellung, ich habe 40 Jahre im Umweltschutz gearbeitet, auf verschiedenen Ebenen. Ich habe auch schon Gänze am Tisch gesessen. Ich möchte eigentlich nur... sagen, dass also die Tendenz da eigentlich gegenläufig ist zu dem, was man machen könnte, aber es ist eine Preisfrage, was vorhin eigentlich schon alles sehr gut erklärt wurde. Mir haben die Vorträge eigentlich gut gefallen und ich hatte vorhin auch noch eine Frage gestellt zur Nutzung eventuell von Oderwasser. Der Schwedt oder da oben in der Nähe ist auch irgendwie eine Papierfabrik, eine größere, gerade aus neulich gesehen in Baden-Bürk aktuell. Und da würde mich mal interessieren, ob jemand das beantworten kann, ob die Oder- oder Spreewasser nutzen, weil das Oderwasser ja, also es geht um die Reinheitsanforderungen für Wasser in der Papierindustrie. Würde mich mal interessieren, was man dort als Brauchwasser nutzt, ob man das Oderwasser da überhaupt nutzen kann. zum Beispiel so gewesen, dass Berlin sich über den Oderspraykanal schon zur Kaiserzeit Wasser aus der Oder geholt hat, wenn es Berlin nicht gereicht hat. Und heute würde man das natürlich nicht mehr machen. Und selbst Frankfurt verwendet kein Uferfiltrat aus der Oder, sondern ein Spraywasser. Uferfiltrat. Also da muss man drüber nachdenken. Das ist eine interessante Frage zur Wassernutzung. Aber wir reden ja heute eigentlich über Energie. Und ich staune, was da alles zusammenkommt. Das ist doch ein bisschen komplizierter. Zum Anfang habe ich mir das alles bei der Papierindustrie, die Kramonisierung recht einfach vorgestellt. Aber es ist doch ein bisschen komplizierter. Und die Preisfrage spielt ja auch eine große Rolle. Ja, also ich hatte auch noch eine Frage gestellt Richtung Holzhackschnitz. oder große Z in Warnburg gefördert. Ob das auch einen Einfluss hat auf die Papierindustrie, aber wahrscheinlich nicht wegen der großen Recyclingquote. Mir möchte ich dazu nicht sagen, kann ich auch nicht. Ich bin nicht ein Sprengmärkte zu Hause, also so gut käme ich da nicht aus. Danke. Ja. Vielen Dank, Herr Dinter, für Ihre Ergänzung. Wenn jemand auf Fragen oder Ergänzungen noch beantworten oder ebenso ergänzen möchte, dann bitte nur zu. Ansonsten gehen wir weiter durch unser Leitfaden durch. Und tatsächlich wollte ich die nächsten Fragen an Herrn Schafrath stellen. Ich weiß nicht, wie es jetzt gerade, ob die Netzverbindung uns gnädig wird, Herr Schafrath. Ich kann sie gut hören. Im Moment kann ich sie gut hören. Okay, super. Ja, sehr gut. Dann nutze ich gerade die Gelegenheit und stelle dann ganz schnell die Frage. Und zwar über Altpapier und Recycling haben wir schon gesprochen. Das ist die Kernbasis der Rohstoffzufuhr für die industrielle Produktion von Papier, Bagger und Kartonagen, sowie für die aufrechte Haltung der Produktionsgeräte in Deutschland. Das sagt uns auch der neueste Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft. Von diesem Jahr. Und die Frage lautet, vor welchen Herausforderungen stehen dann die Betriebe bezüglich der Umstellung Rohstoffbeschaffung für die Papierproduktion aus Sekundärorten? Also Stichwort Altpapier, Sekundärfasern und Nutzung vom Recyclingpapier. Also wenn wir von stofflicher Sagen schon gesprochen haben, was bedeutet das für Unternehmen? Wie sollen sie sich so einstellen? Es gibt mittlerweile Unternehmen, die sich in den nicht mehr nur als Papierhersteller verstehen, sondern in Kombination als Entsorger. Und die anfangen auch das Plastik, was bei ihnen anfällt, wenn sie die Papierfasern aussortieren und dann Plastik als Rejekt haben, das wieder zu sortieren und einem Recyclingstrom zuzuführen. Das ist jetzt so langsam im Beginn, das machen noch längst nicht alle, aber einige machen das schon und andere sind in der Vergangenheit den Weg gegangen und verbraten dieses Plastik, also nutzen das als Ersatzbrennstoff. Das ist zumindest etwas, wo man dann auf energetischen Wege der Wertung des Abfalls bis dahin dann eben noch kommen kann. Vielen Dank. Ist das angekommen? Ja, vielen Dank, Herr Schafrat, wir haben Sie wunderbar gehört. Gibt es an der Stelle auch Ergänzungen? Herr Budkowski, da schaue ich in Ihre Richtung. Vielleicht können Sie uns vielleicht die Sichten aus Unternehmensseite... auch mitteilen, mit welchen Herausforderungen man da in Sache Recyclingspapier und Altpapier steht. Da habe ich eigentlich nichts zu ergänzen. Das hat Herr Schaffrat ja wunderbar schon dargestellt, dass da auch neue Ideen für den Fasereinsatz oder Faserersatz für Zellstoff eingebracht werden, dass das dann natürlich mit entsprechenden Herausforderungen beim Recycling verbunden ist. Aber da habe ich nichts zu ergänzen. Okay, dann wenn wir sowieso jetzt beim Thema Recycling und Altpapier sind, dadurch, dass Frau Istel heute leider ausgefallen ist, dann versuche ich, die Fragen, die ich an Sie gezielt hätte, an Herrn Schafrath zu stellen, in der Hoffnung, dass die Netzverbindung auch gut funktioniert. Und zwar, Herr Schafrath, Sie haben bei unserem Vorbereitungsgespräch die Innovationsprojekte angesprochen, die unterschiedliche Branchen auch zusammenführen, um nämlich diese Verbundmaterialien, also Anteil von Verbundmaterialien im Recyclingpapier zu untersuchen. Ja, und Sie haben uns auch... sehr interessante Einblicke bzw. Erkenntnisse geteilt. Können Sie uns bitte dazu auch noch... was erzählen, was gerade die innovativsten Lösungen sind. Wann ist der Anteil von Verbundmaterialien optimal und gibt es da Auswirkungen für Gesellschaft, also für ganz normale Nutzer? Ja, optimal ist die Frage, aus welcher Sichtweise. Aus Sichtweise der Papierfabrik ist optimal gar keine Verbundwerkstoffe, sondern reine Fasern. Aus Sicht der Gesellschaft oder auch, als ich früher selber in der Produktion war, da war mir natürlich klar, dass ich jetzt nicht alles nur aus Papier haben kann, sondern auch Verbundwerkstoffe akzeptieren muss. Und innovative Ansätze, die liegen in der Sortierung, dass ich sowohl im Altpapier dort Plastik besser aussortieren kann oder eben auch in der Fraktion des gelben Sackes, dass man dort Verbundmaterialien aussortiert, die eben Fasern enthalten. Und das beispielsweise mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und mit Hilfe von digitalen Systemen. Da gibt es Ansätze, dass das schon ganz gut funktioniert. Es gibt Projekte, die wir mit dem Fraunhofer zusammen machen, wo sich das Fraunhofer überlegt, wie kann man Plastikverpackungen, an denen Papierfasern drin sind, wie kann man da die Papierfasern der Papierherstellung zukommen lassen. Und wir überlegen uns, wie kann man bei Verbundwerkstoffen, wo eben Plastik am Papier drin ist, wie kann man da das Plastik der Kunststoffindustrie zukommen lassen. Das sind aktuelle Forschungsprojekte, mit denen wir uns beschäftigen. Das ist richtig. Vielen Dank. Vielen Dank, Herr Schafrath. Und zwar, wir haben noch eine ergänzende Frage zu diesem Thema aus F&A-Bereich, wieder von Berta Radtgen von Uni Stuttgart. Und zwar, welche Anforderungen unternimmt die Branche, um den Papierverbrauch insgesamt zu reduzieren? Stichwort Suffizienz. Ich weiß nicht, an welch genau die Frage gerichtet wird. Da schaue ich alle Teilnehmenden an und bitte ergänzen Sie und verantworten gerne die Frage. Also da kann ich glaube ich auch was zu sagen. Die Erniedrigung des Faserverbrauchs kann man über Quadratmeter sich überlegen. Meistens wird Papier zwar in Tonnen verkauft, aber als Quadratmeter gebraucht. Also nehmen zum Beispiel ein Plakat oder irgendwas, was bedruckt wird. Das kann man aus einem dünnen Papier machen oder aus einem dicken Papier, weil letztlich braucht man eine bestimmte Fläche. Und insbesondere bei den Wellkisten merkt man das, dass seit Jahren die Gramm pro Quadratmeter, die eingesetzt werden für die Wellkisten, immer weiter abnehmen. Also da wird zwar mehr Quadratmeter an Verpackungsmaterial im Jahr produziert, aber das mit weniger Tonnen Papier, weil die Technik, Technologie des Papiers fortschreitet, man bessere Festigkeiten erzielt und also die Eigenschaften, die man früher mit einem dicken Papier herstellen musste, heute mit einem dünnen Papier herstellen kann. Beantwortet das die Frage. Ich denke, die Frage ist vollkommen und sehr ausführlich beantwortet und da bekommen wir noch eine Frage tatsächlich von Herrn Dinter. Ich sehe jetzt gerade die Reaktion von Herrn Radner, dass die Frage tatsächlich beantwortet wurde. Noch eine Frage von Herrn Dinter. Wie sortiert die Industrie Plaste aus Verbundwerkstoffen aus, um nur den Papieranteil zu nutzen? Ich glaube, die Frage stellen sich ganz viele ganz normale Nutzer auch, wenn man die Pappe von Plastik zu Hause trennt. dann stellt man sich auch manchmal ehrlich gesagt die Frage, zu welcher Tonne gehört das jetzt gerade? Und dann stellt man tatsächlich fest, dass ein gewisser Plasteanteil sehr oft, also nehmen wir hier zum Beispiel die Briefumschläge mit Fenster, da habe ich total schlechtes Gewissen immer die irgendwie wegzuschmeißen. Ich verstehe gar nicht, warum sie immer noch im Einsatz sind, ehrlich gesagt. Das ist aber meine subjektive Meinung natürlich. Aber wieder zurück zur Frage, das würde mich tatsächlich auch interessieren, Herr Schafrath. Können Sie uns bitte die Frage beantworten? Ja, das ist das, was ich im Vortrag meinte, einfach in die blaue Tonne und die Sortiersysteme müssen das abnehmen. Ja, also wenn ein Recyclingkriterium sagt zum Beispiel, solange es unter 20 Prozent Plastikanteil ist oder maximal 20 Prozent und 80 Prozent Fasern, dann kommt eine normale Anlage da sehr gut mit aus. Ja? Ja, ich weiß nicht. Ich werde schon ermahnt, dass ich hier im Ruhebereich bin und rede. Also 20 Prozent, da kommen die Anlagen im Mix mit den anderen Papieren eigentlich ganz gut mit aus. Stellt bitte. Darf ich? Ja, gerne. Also ich, so gut kenne ich Müllsortierung nicht. Ich kenne Winzichter. Ich kenne auch die normale Sortierung, was wir bei uns auf den Anlagen, Sortieranlagen haben. Ein Koppel zum Beispiel. Aber in der Industrie das jetzt irgendwie noch, kann die das noch, sie sagen also praktisch 20 Prozent Plastik könnte im Papier nachher auch in irgendwelchen Sorten mit drin sein. Verstehe ich das richtig? Wollen Sie das? Mich würde mal interessieren, wie kann man das ausdrucken? Ich beantworte jetzt die Fragen im Chat. Wie gesagt, ich bin ja schon ermahnt worden, weil ich hier zu laut wäre. Dann bitte bitte in den Chat weiter, weil Herr Schakrat hat schon leider eine Anmerkung im Zug bekommen. Und jetzt macht mein Zoom wieder Daumen hoch, bevor ich das nicht wollte eigentlich. Ich weiß nicht, wie das umzustellen ist. Genau das, was ich sagen wollte, Herr Budkowski, Sie wollten etwas sagen. Ich könnte da vielleicht noch was ergänzen. Bitte schon, ja. Es gibt da natürlich auch technische Möglichkeiten. Auch der Getränkekarton besteht ja aus verschiedenen Komponenten. Und auch diese Faser nutzt man weiter. Also es wird alles dann entsprechend aufgelöst und kann dann stofflich getrennt und verwertet werden. Das ist heute verfahrenstechnisch alles möglich. Vielen Dank, Herr Bonkowski. Dann wieder zu... Wenn da keine weiteren Ergänzungen gibt, dann wollte ich tatsächlich auch noch so ein ziemlich tagtägliches Thema ansprechen. Darf ich noch ganz kurz was ergänzen? Mein Name ist Stefan Lübsen von der Firma ProPagma. Ich habe auch sehr lange in der Papierproduktion gearbeitet, in der Papierherstellung. Der Sortierprozess im Bereich... Papier. Hören Sie mich? Okay, ich höre sie jetzt gerade nicht mehr. Der Sortierprozess funktioniert normalerweise im Nassprozess. Das heißt, man löst das Altpapier auf und dann kann man die Plastikinhaltstoffe durch Siebung in verschiedensten Aggregaten relativ gut aussortieren. 20% ist allerdings in der Größenordnung, die wünscht man sich nicht. Aber 3%, das auch schon relativ viel ist und normalerweise ist im Altpapier gar nicht arg viel mehr an Unrat enthalten, das sortiert man relativ problemlos aus. Das heißt, Plastikanteile, Metallanteile kann man relativ gut aussortieren. Wenn Sie Briefumschläge mit Fenstern haben, können Sie es bedenkenlos ins Altpapier tun. Wenn Sie Wellpappenkisten mit Klebestreifen haben, auch problemlos. Das sind Sachen, da sind die Anlagen wirklich sehr gut drauf ausgerichtet. Gut, das wollte ich noch kurz sagen. Danke. Vielen Dank, Herr Lübsen. Dann ist mein Alltagsleben somit auch ein bisschen erleichtert, muss ich sagen. Dann kann ich mit gutem Gewissen die Umschläge dann... Ja, richtig sortieren. Alles klar. Also dann noch, wenn wir beim Thema Alltagsleben sind und ja, also es gibt ganz viele Menschen, die sagen, ja, also ich soll am besten E-Mail anstatt Brief schicken. Und dann haben wir tatsächlich im Think Tank auch das Thema ein bisschen diskutiert. Und es gibt auch Meinungen, dass manchmal den Absenden von einer E-Mail tatsächlich mehr an Energie kostet, als einfach einen Brief aus Papier abzusenden. Dazu habe ich mich schlau gemacht. Und was ich bis jetzt gefunden habe, das ist tatsächlich so, dass bei bei E-Mail man zweimal weniger CO2 in die Atmosphäre freisetzt im Durchschnitt, als bei Einen Papierbrief. Gibt es hier dazu Meinungen oder Anregungen vielleicht? Da schaue ich in Richtung Herr Bunkowski und Herr Schafrath, wenn er dann weiter sprechen darf. den Ruhebereich. Also ich kann dazu nur erstmal sagen, dass... natürlich der Fortschritt hier nicht irgendwie gebremst wird. Wir sind eine innovative Industrie und wir sagen da nicht, schickt man lieber wieder klassische Briefe. Ich selber schicke natürlich auch E-Mails und tausche mich mit meinen Kollegen nicht per Post aus. Das ist nicht der Fall, aber es gibt genug Innovationen und neue Produkte, die auf Papierbasis beruhen. Insofern wären wir da nicht arbeitslos. Alles klar. Vielen Dank, Herr Bunkowski. Da gehen wir gleich zur weiteren Frage. Wenn wir beim Thema so einem bürobezogenen Thema sind, Thema Bürokratie, tatsächlich, das wollte ich auch ansprechen, auch so als so ein ziemlich starker Akzeptanzfaktor, nicht nur für Papierindustrie, sondern generell für deutsche Industrie. Und insbesondere möchte ich hier ansprechen, wie sieht das in der Papierindustrie aus, in welchem Maß sind die Papierunternehmen durch bürokratischen Hürden belastet und wie gibt es da Lösungsvorschläge, wie man das... sagen wir so, entgehen kann oder optimal. Aber optimal laufen lassen kann. Die Frage geht jetzt an mich. Ja, Herr Bunkowski, ich frage an Sie und Herr Hoare kann vielleicht dazu was ergänzen, wenn... Vielen Dank. Und Also wenn es um Bürokratie geht, wären wir erstmal schon beim ersten Schritt froh, wenn nicht neue Berichtspflichten und Anforderungen auf uns zukämen. Da hat leider die EU in den letzten Jahren wieder fleißig gearbeitet und da kommen wieder neue Sachen auf uns zu. Aber es gibt natürlich auch Sachen, die gedoppelt werden nochmal durch Deutschland. Also wir haben zum Beispiel einen EU-Emissionshandel. Und Deutschland hat dann beschlossen, auch noch einen nationalen Emissionshandel daneben zu stellen, sodass wir zwei Systeme haben. Und wir haben dann noch die Herausforderung, dass die EU jetzt ein ETS-2 baut. Also am Ende haben wir drei Emissionshandelssysteme für CO2. Und wir müssen immer gucken, wo gehört was hin, wo muss was berichtet werden. Und das macht das Ganze natürlich sehr umfangreich und mit sehr viel Bürokratie verbunden. Da plädieren wir immer, dass wir natürlich möglichst einfache Lösungen haben, die das Problem dann behandeln, damit die Unternehmen halt nicht ständig nur Papierkram bewältigen müssen, sondern auch Zeit haben, überhaupt ihre grundlegenden Arbeiten im Unternehmen zu machen und natürlich auch Innovationen voranzubringen. Dafür sollte die Zeit, die Arbeitszeit doch eingesetzt werden. Und das ist unser Bedienung, dass wir einfach auch mal gucken, wo kann man mit weniger Bürokratie leben und trotzdem genauso viel erreichen. Da ist sicherlich noch einiges möglich. Vielen Dank, Herr Wundkowski. Herr Hoare, gibt es von Ihrer Seite hier eine Anmerkung oder vielleicht eine Ergänzung? Wie sieht man das seitens Mitarbeitenden aus? Weil, wie Herr Wundkowski richtig bemerkt hat, ganz bürokratische Sachen beanspruchen oft viel Energie und viel Zeit. Welche Einflüsse hat das auf Mitarbeitende im Unternehmen? Ja, also Bürokratie, das ist ja momentan, sagt jeder, ist zu viel und so weiter und so fort. Das ist berechtigt, die Kritik, dem stimme ich zu und das macht uns auch zu schaffen. Ich verstehe den Gedanken dahinter, dass man natürlich Dinge gut regeln möchte, auch jetzt in der Transformation. Aber wenn wir die Leute mit Bürokratie überfrachten, dann fehlt uns hier wieder und das ist ja das Thema, was wir haben. Das Akzeptanzproblem haben wir dann sofort. Wenn wir Leute vor der Bürokratie zurückschrecken und sagen, ich mache lieber nicht den Antrag und dann auch sogar auf Umsatz verzichten oder auf eine Weiterentwicklung verzichten, weil es zu kompliziert ist, dann haben wir auch ein Akzeptanzproblem für die Transformation. Deswegen ja, ich plädiere dafür, dass man das besser regeln muss, einfacher regeln muss. Der Sinn, also die. Die Idee dahinter zu sagen, wir wollen gut durch die Transformation, das verstehe ich auch und das soll ordentlich passieren. Das sind ja oft Staatsgelder, Steuergelder, das verstehe ich alles. Trotzdem hilft es nicht, wenn wir eben Parallelsysteme haben und die Leute wirklich nicht mehr wissen, was sie machen. Vor allen Dingen die kleinen mittelständischen Unternehmen haben ja hier immer eine große Herausforderung. Vielen Dank, Herr Rohare. Und ich glaube, das wird meine letzte Frage dann in die Runde sein. Wenn wir noch fünf Minuten Zeit haben, wenn wir schon über europäische Verordnungen sprechen. Wir wissen, dass gerade die Legislaturperiode für EU-Verpackungsverordnung gerade da ist. Und ich wollte in die Runde einfach fragen, die Frage stellen, in welchem Ausmaß und was bedeutet das für deutsche Papierindustrie? Also welche Chancen und Risiken bringt das und was ist da zu erwarten? Und was bedeutet das für deutsche Papierindustrie dann in langfristig? Perspektive. Herr Budkowski, da schaue ich in Ihre Richtung. Erstmal können Sie dazu was ergänzen oder sagen? Was meinen Sie konkret? Genau das wollte ich Sie fragen. Was bringt uns die neue Papierverpackungsverordnung mit und was zu erwarten ist und was bedeutet das für deutsche Papierindustrie generell? Ja, die Verpackungsverordnung... Hat ja... entsprechend ausdrücken auch auf WIMS. Wir haben allerdings gesehen, dass dass da die Vorgaben entsprechend entschärft wurden, dass Recyclingquoten entsprechend nicht umgesetzt wurden und wir... haben das alles in der Diskussion so sehr positiv wahrgenommen in der Entwicklung. Und am Ende denken wir, dass unsere Papierprodukte da weiterhin zur Geltung kommen, weil wir halt in der Kreislaufwirtschaft schon sehr weit sind. weil wir eigentlich schon ein nachhaltiges Produkt haben. Das wurde in der EU-Diskussion manchmal so ein bisschen infrage gestellt. Aber am Ende sehen wir, dass unsere Produkte da gut aufgestellt sind. Und insofern... Ja, können wir, glaube ich, mit der Regelung, die dann am Ende hoffentlich dasteht, dann auch eben. Vielen Dank, Herr Bunkowski. Ja, wir wissen ja auch, dass die deutschen Standards manchmal auch sogar höher sind als europäische. Daher denke ich, dass da nicht so viele Probleme auftreten. Allerdings, wir haben jetzt auch so eine Anmerkung von Herrn Schafrath in Chat. Bei Bürokratie ist bitte auch die Firmeninterne Bürokratie zu beachten. Letzte Woche wollte ein großer Konzern von mir mit einem... mit einem neunseitigen Schreiben unter Bezug auf 49 Dokumente, Normen, Gesetze sichergestellt haben, dass das Paket, welches er eventuell uns zugeschickt kommt, all diesen Anforderungen an Verpackungen erhüllt. Ja, sowas ist natürlich... ziemlich herausfordernd Und noch weitere Frage von Herrn Bauer wurde auch gerade beantwortet, wie ich sehe. Somit sind wir auch ganz gut in der Zeit und Bevor wir uns dann im schönen Aprilabend verabschieden, würde ich noch eine Mentimeter-Umfrage in den Chat stellen, um nach unserer Diskussion zu schauen, was dabei geblieben ist, welche Instrumente und Maßnahmen zur Akzeptanzförderung bei Ihnen in Priorität sind. Zum Ende gehen Sie bitte über Chat-Link oder über eine QR-Code, was Sie auf dem Bildschirm sehen. Wir haben heute ganz viel diskutiert und auch ganz viele Ansichten gehört. Leider fehlt uns heute die Sicht von NGO-Seite, was natürlich... Noch eine weitere Sichtweise gebracht hätte. Allerdings haben wir über Innovationen zu Technologien gesprochen, über erneuerbaren Energien, über Flexibilitätsmaßnahmen und über die wirtschaftlichen und finanziellen Maßnahmen und Förderinstrumente seitens seitens Staat Genau, was ist bei Ihnen so... geblieben und was denken Sie würde die Transformation der BAPI-Industrie und damit verbundene Akzeptanz dementsprechend fördern? in der Gesellschaft, unter Mitarbeitenden. Ja, also Optimierung, Arbeitszeiten. Und vielleicht Tarifverträge. Okay, okay, gut, da bewegt sich was. Akzeptanz ist da, ist eine Herausforderung, sehr gut, ist aber tatsächlich, also, nee, ist andere Farbe. Okay, gut, da bewegt sich was. Das war's. *Gunsch*