Na dann, herzlich willkommen zur Premiere zum allerersten Fachforum Nicht-Eisenmetalle bei dem Kompetenzzentrum Klimaschutz in energieintensiven Industrien. Mein Name ist Anna Malakova-Lehe, ich bin Fachreferentin im Team Think Tank der Skies und ich freue mich, heute die Teilnehmenden und Gäste begrüßen zu dürfen. Mein lieber Kollege, Herr Dr. Remo Tiedemann unterstützt uns heute fachlich. Herr Tiedemann vertritt das Team Projektträgerschaft im CAI als Referent für Themen Stahl- und Nicht-Eisenmetallindustrie, sowie Gießereien, Energiewirtschaft und Wasserstoff. Einige von Ihnen kennen uns bereits. Ich habe in Teilnehmerliste ganz viele bekannte Namen gesehen. Nichtsdestotrotz möchte ich ganz kurz das Sky und unsere Struktur vorstellen, bevor wir zum inhaltlichen Teil kommen. So, das sehen Sie auf Ihrem Bildschirm. Kompetenzzentrum existiert seit Jahr 2019 und unterstützt deutsche Industrie bei komplexen Themen und Transformationsprozessen auf dem Weg zur klimaneutralen Zukunft. Wir agieren im Auftrag von Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Administrativ ist Kai an der Hauptorganisation Zukunft Umweltgesellschaft, GGmbH, angebunden. Das ist eine gemeinnützliche Organisation und dient als... einer der größten Projektträger Deutschlands für nationale und internationale Klimaschutzmaßnahmen. Und was Kompetenzzentrum und unser Tätigkeitsfelder angeht, wir haben drei tragende Säulen. Und jetzt würde ich bitten, nächste Vorwahl einzublenden, bitte. Genau, da sehen Sie, dass wir drei große Bereiche bei uns im CAI haben. Kern des CAI ist natürlich Projektträgerschaft. Unsere Referenten unterstützen die deutsche Industrie bei Förderstellung und bei Förderprozessen bis Ende letztes Jahres war das bei Förderprogramm Dekarbonisierung in der Industrie der Fall. Gleich, also voraussichtlich in April kommt ein neues Förderprogramm. Bundesförderung, Industrie und Klimaschutz. Und dabei arbeiten unsere Kollegen fleißig an Prüfung und Bearbeitung von Förderanträgen und sind dann diejenigen, die gute Nachrichten an Industrien weitergeben, falls es falls Anträge dann bewilligt werden. Unser zweiter größter Bereich ist CDI, Cluster Dekarbonisierung in der Industrie. Einige von Ihnen kennen das auch schon. Sie können auch gerne, ich sehe, meine Kollegen hat das auch fleißig in den Chat gestellt. Da sind Sie gerne eingeladen, auf der Webseite von CDI reinzuschauen. Das sind unsere Netzwerke. Das sind Multiplikatoren, die letztendlich die wichtigste Stakeholder und Akteure zusammenbringen von der deutschen Industrie. Und last but not least das jüngste Team, Think Tank, wozu ich auch und meine drei Kolleginnen gehören. Wir dienen als Wissensvermittler und begleiten strategische Vorhaben in Form von Studien, Begleitstudien, Infotools und Fachveranstaltungen, wie es heute der Fall ist. Genau, wie ich schon erwähnt habe, bis Ende 2023 begleitete unsere Projektträgerschaft das Förderprogramm BDI, Dekarbonisierung in der Industrie. Und ich muss sagen, dieses Jahr hat für uns mit vielen Aktivitäten angefangen und das größte Ereignis für uns natürlich ist der Übergang auf das neue Förderprogramm BIK. Und an der Stelle übergebe ich ganz gerne an meinen Kollegen, Herr Tiedemann. Remo, erzähl uns bitte, was ist überhaupt? BIK. Wie kann man das Akronom am besten verstehen und was steckt dahinten? Gib uns bitte ein bisschen Einblicke in die Projektheile. Also die Abkürzung hast du ja selber schon verraten, nicht? Stimmt. Heißt ja Bundesförderung, Industrie und Klimaschutz. Das ist sozusagen der reformierte Nachfolger von der Förderrichtlinie zur Dekarbonisierung in der Industrie. Und dieses Programm, dieses DDI-Programm, das lief eben jetzt drei Jahre von Januar 2021 ganz offiziell bis Dezember 2023. Jetzt sind wir noch durch die Haushaltssperre etc. sind wir noch ein bisschen in der Übergangsphase, aber geplant ist wirklich dann ab April 2024 dann mit der neuen Förderrichtlinie zum Programm BIK dann zu starten. Und auch für dieses Förderprogramm ist der Auftraggeber wieder das Bundeswirtschaftsministerium. Und an den großen Zielen und Aufgaben, die wir schon aus dem DDI-Programm kannten, wird sich jetzt da nicht so viel dann ändern. Es ist Es geht wieder um die Unterstützung von Projekten aus der grundstoffproduzierenden Industrie und der Hauptgrund ist dann eben, um diese anfallenden THG-Emissionen, die dort entstehen, möglichst weitgehend und dauerhaft auch reduzieren zu können. Und neben der Arbeit mit den Antragstellern etc. sind da noch wichtige Aufgaben eben darin in der Begleitung und Aufbereitung der geförderten Vorhaben dann für die Öffentlichkeit. Und nach wie vor auch steht der Punkt, dass die fachliche Zusammenarbeit nach wie vor eben mit dem Bundesumweltamt erfolgen wird, um die Skizzen und Anträge dort an der Stelle zu prüfen. Bitte weiter. Genau, jetzt haben wir noch ein kleines Schaubild, um das nochmal etwas greifbarer zu machen. Also die Nachfolgeförderlinie, die ist modular aufgebaut. Namen und Abkürzungen haben wir schon genannt. Hier rot eingekestelt ist das Modul 1. Das bezieht sich oder fokussiert sich eben wieder weiterhin auf die Dekarbonisierung der Industrie. Daneben haben wir das Modul 2. Da sind diese ganzen Themen aus dem CCU-CCS-Bereich, die dann dort in einem separaten Modul zusammengefasst sind. Die werden dann zukünftig eben vom Projektträger Jülich betreut. Die liegen nämlich in unserer, in unserer, in unserer, unserer Projektträgerschaft und wir als Kai haben eben das Modul 1. Man sieht dort einige Eckdaten, die jetzt eben unter Vorbehalt schon mal genannt werden können. Von der Ausstattung von 2024 bis 2030 von rund 2,2 Milliarden Euro. Angemeldet bis 2027 sind schon mal etwas über 1,5 Milliarden Euro. Und man erkennt auch wieder die Struktur so ein bisschen analog auch aus der Vorgängerrichtlinie. Es geht wieder um Carpex-Förderung, aber eben auch um F&E-Förderung. Und diese einzelnen Sektoren sind dann nochmal mit separaten Budgets untersetzt und haben eben unterschiedliche Rechtsparagrafen oder Rechtsrahmen, auf denen die Fußen, also die Fonds. TCTF ist da genannt und AGVU, solange wir uns im nationalen Bereich dann bewegen. Und neben diesen Modulen ist dann ganz rechts oben so ein bisschen noch versteckt spezielle Förderaufrufe, was dann unter Ziffer 7 ist, aber da... Können wir dann noch genauer was sagen, wenn dann auch wirklich die Förderrichtlinie im Bundesanzeiger veröffentlicht ist. Bitte weiter. Dann noch ganz wichtig, etwas zum zeitlichen Ablauf, denn für das neue... Für das neue Förderprogramm. Es gibt einen Aufruf zur Skizzeneinreichung, steht ganz am Anfang der Stufe 1. nach Ende dieser Abrufphase wird in die Prüfung oder in die Also bis, jetzt muss ich mal ein bisschen auf der zeitlichen Schiene bleiben, also im dritten Monat ist dann die Abgabe der Projektskizze per Deadline vorgesehen und danach beginnt die Skizzenprüfung. Und wenn die Skizzenprüfung abgeschlossen ist, die entsprechenden Skizzen ausgewählt wurden, dann erfolgt der Aufruf zur Antragseinreichung. Von denen, die es dann betrifft. Und dann haben wir wieder eine Phase, wo dann aus den Skizzen dann Anträge werden dürfen. Und wenn dann zum achten Monat diese Phase dann vorbei ist, dann müssen die abgegeben werden. Und dann treten wir in die Antragsprüfung ein. Und dann haben wir sozusagen die Stufe 2 dann absolviert. Und die Bewilligung der Projektanträge soll dann nach circa zwölf Monaten erfolgt sein. Bitte weiter. Jetzt noch einige Eckdaten in Vorbereitung dieser neuen Förderrichtlinie. Es wird Mitte April eine Informationsveranstaltung inklusive Workshop für die erste Stufe geben, also für die Projektskizzen geplant, also digital und dann mit Aufzeichnung, um das dann auch nochmal später nachschauen zu können. Und dann für Mitte Oktober diesen Jahres ist dann ein Workshop für die Stufe 2 für den Projektantrag gedacht. Dann auch wieder in digitaler Form und mit geplanter Aufzeichnung. Ansonsten finden Sie ganz aktuelle Daten dann in den nächsten Wochen auch auf unserer Internetseite, die hier unten eingeländet ist, also www.klimaschutz-industrie.de. Und ich glaube, eine Folie haben wir noch. Bitte weiter, genau. Und da haben wir nämlich noch ein bisschen... Werbung in eigener Sache. Die nächsten Fachforen stehen dann wieder an und zwar das erste Fachforum für die Branche Papier oder das Thema Papier am 10. April diesen Jahres von 14 bis 16 Uhr wieder digital und dann im darauffolgenden Monat das erste Fachforum Kalk am 15. Mai auch von 14 bis 16 Uhr und auch wieder digital. So, jetzt sind wir mit den Folien durch. Jetzt habe ich noch eine Ergänzung und zwar wird die drei Säulen, die Anna vorgestellt hat, wird noch auf der Projektkriegerseite von einer Ergänzung. von einer Sache flankiert und das ist nämlich auch eine ganz neue Aufgabe, die wir im CAI bekommen haben. Seit Ende letzten Jahres ist die nationale Kontaktstelle für den Europäischen Innovationsfonds, die ist auch beim CAI jetzt angesiedelt und die befindet sich jetzt im Aufbau und auch darüber wird dann eine Beratungsleistung angeboten für alle die Unternehmen, die sich dann gerne beim EU-Innovationsfonds bewerben wollen. Jetzt bin ich fertig. Danke, Remo. Danke für tolle Einblicke hinter Kulissen sozusagen von Projektträgerschaft. Und ja, wir sind natürlich alle gespannt auf das neue Programm und neue Projekte und rufen Sie, liebe Teilnehmer, auch die Informationen weiterzugeben. Und wir freuen uns natürlich auf Infoveranstaltungen und perspektivisch auf die Anträge, die bei uns ins Hause kommen. Und jetzt kommen wir Zum weiteren unheimlichen Teil unserer Veranstaltung. Heute in unserer zweistündigen Veranstaltung werden wir das Thema Akzeptanz im Bereich Nicht-Eisen-Metall-Industrie beleuchten und diskutieren. Das ist unser fünfter Fachforum im Blog Akzeptanz. Das letzte Jahr haben wir das Jahr der Akzeptanz genannt, Anlässlich an Veröffentlichung unserer Akzeptanzhandbuches, die einige von Ihnen schon kennen und einige daran sogar einen Beitrag geleistet haben. Und dabei werden wir heute gemeinsam mit unseren Experten aus der Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft konkret auf die Frage angehen, wie ist überhaupt die Akzeptanzlage in der Branche Nicht-Eisenmetalle und welche Instrumente dienen zur Akzeptanzförderung für Erhalt und Verstärkung Industriestandorte in Deutschland? Und somit lade ich auch Sie, liebe Gäste, nochmal herzlich Ihre Fragen bitte in F&A-Sektion zu stellen. Und bevor wir mit unseren spannenden Vorträgen von unseren Referierenden anfangen, möchte ich Sie aufrufen, an unserer kleinen Umfrage teilzunehmen. Wir haben so einen Mentimeter, wo wir ein bisschen abbilden wollen, wer heute alle an unserer Veranstaltung teilnimmt. Es gibt zwei Wege, über denen Sie Mentimeter erreichen können. Es gibt nämlich so eine Vorcote auf dem Bildschirm und ich glaube, meine Kollegin Ann-Kathrin Günther hat auch so einen Link in den Chat gestellt. Also nutzen Sie bitte die zwei Wege, um zu schauen, um sie abzustimmen. Natürlich erhoffen wir, dass heute Industrieunternehmen in Präsenz sind, weil die Informationen, die wir heute auch herausdiskutieren, insbesondere auch ganz interessant, die Einblicke von neuem Förderprogramm ganz gut für Industrieunternehmen nützlich sein können und hilfreich für Ja, für die Zukunft, dann geben wir ein bisschen Zeit, unseren lieben Gästen noch abzustimmen, falls Sie da keine Kategorie für Sie gefunden haben, dann abzuwenden. Klicken Sie bitte auf andere und schreiben Sie sehr gerne im Chat, von wo Sie kommen, was Ihre Organisation betreibt, damit wir uns kennenlernen alle. Hör mal, könnte ich dich ganz kurz bitten, mir hier auf dem Bildschirm die... die Ergebnisse zu zeigen, weil auf großen Bildschirmen sehe ich das leider nicht, damit ich ein bisschen kommentieren kann. Also okay, es wird noch abgestimmt. Ein bisschen Zeit haben wir noch. Bisschen Handeln. Okay. Und nach oben. Da bewegt sich noch was. Auf jeden Fall kann man schon Tendenz erkennen und wir sehen jetzt gerade, dass ganz viele von Großunternehmen mit dabei sind mit, ja wir haben so eine Untergliederung, Mehr als 250 Beschäftigte, also elf Großunternehmen haben wir dabei. Wir haben auch Mittelstandsunternehmen, zwölf sogar. Da kommen die Leute bestimmt auch noch dazu. Wir haben ganz viele aus Behörden und von wissenschaftlichen Einrichtungen. Diese Tendenz lasse ich auch vor der Veranstaltung zu erkennen. Ein Unternehmen, das nicht aus den Nicht-Eisenmetallen kommt. Da haben wir drei Interessenten und Beratungsunternehmen. Okay, unser Leader sind allerdings Großunternehmen heute. Das freut uns natürlich, weil... Ja, weil Großunternehmen in dem Sinne Leuchttürme sind, auch für weitere. Also einerseits legen wir natürlich unser Fokus auf Kleine und Mittelständler, weil sie insbesondere auf dem Weg zur Transformation Unterstützung brauchen. Also Großunternehmen zeigen denen der Weg, dass die Transformation möglich ist, dass die Innovationsmaßnahmen eingeführt werden können und das ist natürlich sehr gut. Jetzt ist sogar 14. Okay. Dann haben wir es. Vielen Dank an alle, die aktiv abgestimmt haben. Vielen herzlichen Dank. Schreiben Sie bitte weiter in den Chat, von welchen Organisationen Sie kommen. Und wir gehen dann... und ja, Ich möchte unseren ersten Vortragenden vorstellen. Herr Nima Nader ist heute mit dabei. Ausgebildeter Volkswirtschaftler ist Herr Nader seit knapp 13 Jahren im Bereich der Klimapolitik tätig. Nach seinem Studium an der Universität Marburg hat er als Wissenschaftler Referent an oder liberalen Think Tank Zentrum für europäische Politik gearbeitet. Seit 2016 ist Nima Nader bei der Wirtschaftsvereinigung Metale tätig, wo er die Fachgebiete Klimapolitik und Verkehrspolitik leitet. Der Verband vertritt die wirtschaftspolitischen Anliegen der Nicht-Eisen-Metallindustrie mit knapp 670 Unternehmen in Deutschland. Herr Nader, bitteschön, Sie geben uns die Einblicke von Verband, damit wir uns überhaupt vorstellen können, wie ist der Lager in der Franche. Bitte. Ja, herzlichen Dank. Guten Tag in die Runde. Vielen Dank für die Einladung und die freundliche Vorstellung. Eine kleine Vorbemerkung. Ich glaube, in der Vorstellung vieler ist ein Unternehmen mit 250 Mitarbeitern noch kein Großunternehmen, sondern das ist alles noch Teil dessen, was wir in Deutschland als Mittelstand bezeichnen und als sehr erfolgreichen Mittelstand bezeichnen. Ich glaube, das ist es wert, nochmal zu erwähnen, weil in der Vorstellung vieler in der Öffentlichkeit ein Großunternehmen doch eher in den Regionen BASF und Daimler ist, als ein Unternehmen mit 250 Mitarbeitern. Die Freiheit habe ich mir genommen. Ansonsten würde ich mal meine Präsentation teilen. Ich würde Ihnen... gerne einen kurzen Überblick geben über unsere Branche und und Ihnen auch erläutern, wie wir das Thema Akzeptanz verstehen und interpretieren, nämlich durchaus so, dass wir über Hürden sprechen, die es bei der Transformation gibt. Das ist, glaube ich, ein Thema, das für unsere Branche sehr wichtig ist. Ein paar Eckdaten zu unserer Branche, über 100.000 Beschäftigte, Die allermeisten davon tariflich angestellt und vielleicht noch interessant in diesem Kontext, dass wir rund 30 Terawattstunden Energieeinsätzen im Jahr Um... Ich habe gelernt, immer mitzugeben, was normal eigentlich nicht Eisenmetalle sind. Das ist ein bisschen ein sperriger Begriff. Man könnte kurz sagen, alle Metalle außer Stahl, Aluminium, Nickel, Zink, Blei, Kupfer und so weiter und so fort ein bisschen salopp gesagt, könnte man sagen, alle Metalle, die nicht rosten. Ja, welche Prozesse finden bei uns statt, das kann man so, ich sage mal, in drei Teilen. Das ist einmal natürlich die Primärproduktion von Metallen, wo beispielsweise aus Erzen Metall produziert wird. Das ist dann die Sekundärproduktion, ein sehr wichtiger Teil in unserer Industrie, das Recyceln, wo wir in der Regel aus Schrotten dann wieder Metall herstellen können. Aber, und das machen unsere Unternehmen auch sehr stark, so die erste Verarbeitung von Metall. Also wir stellen nicht nur den Ausgangsgrundstoff her, sondern... Häufig Halbzeuge wie Rohre, Stangen, Bleche und so weiter. in unsere Produkte landen dann häufig in... die durchaus auch sehr zukunftsorientiert sind. Also wenn man jetzt an Klimaschutztechnologien denkt, wie zum Beispiel Windräder und Stromspeicher, an Leichtbau, all das funktioniert mit Nicht-Eisenmetallen, aber auch natürlich Digitalisierung. Und ich sage mal so, die drei großen Abnehmerbranchen sind der Verkehrsbereich, Automobil, Luftfahrt. Elektro- und Baubranche. Um, Das Thema Recycling habe ich nochmal gesondert mitgebracht, einfach weil das wirklich wichtig ist zu verstehen und deren Bedeutung für unsere Branche auch zu kennen. Unsere Werkstoffe bringen die schöne Eigenschaft mit sich, dass sie permanent im Kreislauf gehalten werden können. Wir können immer wieder ohne Qualitätsverlust recyceln und sprechen daher gerne von permanenten Werkstoffen. Das hat auch eine große Klimaschutzrelevanz, weil in der Regel der Energiebedarf bei der Sekundärproduktion deutlich geringer ist als bei der Primärproduktion. Im Extremfall bis zu 95 Prozent weniger. Aber, und das muss immer wieder mitgegeben werden, zeigen auch unsere Gespräche mit der Politik, ist unrealistisch zu meinen, dann könnte man ja alles mit Sekundärproduktion regeln. Das wird nicht funktionieren. Wir brauchen weiterhin Primärproduktion, zunehmend auch. Aus zwei Gründen. Einmal, weil unsere Metalle relativ langlebig sind. auch weil die Nachfrage nach nicht Eisenmetallen steigt. Daher haben wir großes interesse daran recycling mengen zu erhöhen das ist ganz klar aber es wird auch künftig nur mit primär produktion funktionieren Vielen Dank. Ich habe mal ein paar Eigenschaften unserer Branche mitgebracht, die vielleicht aus Transformationssicht wichtig sind. muss man wissen, dass wir einen relativ hohen Grad an Elektrifizierung bereits haben. Und dieser Grad ist in den letzten Jahrzehnten auch angestiegen. Immer mehr Prozesse, die vielleicht emissionsintensiv hergestellt wurden, werden inzwischen stromintensiv hergestellt. Daher sind wir auch innerhalb dieser... energieintensiven Familie oder innerhalb der energieintensiven Industrien gehören wir zu den stromintensiven Unser CO2-Fußabdruck zur Branche übergreifend kann man sagen ungefähr Hälfte sind direkte CO2-Emissionen und die andere Hälfte indirekte über den Stromverbrauch. Was auch wirklich wichtig ist und durchaus eine Besonderheit unserer Branche ist, dass wir eine Preisnehmerbranche sind. Das heißt, unsere Unternehmen, nicht willkürlich den Preis ihrer Produkte bestimmen, sondern Der Preis von Metallen wird Ihnen vorgegeben, weil wir hier Ja. internationale globale preise haben die an den internationalen börsen festgelegt werden ähnlich wie es ein goldpreis gibt silberpreis gibt gibt es diese preise eben auch für Die ganzen Nicht-Eisen-Metalle. Und das erschwert es uns, hoheitliche Kosten an unsere Kunden weiterzugeben. Und das hat das BMWK vor gut zehn Jahren mal feststellen lassen. Wir sind tatsächlich die Branche, die mit... großem Abstand die größte Preiselastizität der Nachfrage hat. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass wenn bei uns der Preis in einer Einheit steigt, fällt die Nachfrage deutlich mehr zurück als in allen anderen Branchen. Man könnte sich vielleicht vorstellen, wenn, ich sage es mal, beispielsweise der Kupferpreis 6.000 Euro die Tonne beträgt, geht keiner hin und zahlt 610 für deutsches Kupfer. Das ist ein homogenes Produkt, das wird einheitlich gehandelt. Und daher haben wir diese Schwierigkeiten, wenn es einseitige Kostenbelastungen gibt, Vielen Dank. Und was noch mit rein spielt, ist natürlich eine hohe Stromkostensensitivität aufgrund des hohen Elektrifizierungsgrades. Wenn wir jetzt über Dekarbonisierung der Branche sprechen, gucken wir auf die direkten Emissionen und auch die lassen sich so ein bisschen einteilen in Prozesswärme und Prozessemissionen. Der Großteil ist die Prozesswärme und hier reden wir fast ausschließlich von Erdgaseinsatz. Um, Da gibt es Möglichkeiten, da gibt es vielfältige Möglichkeiten. Wir haben das Glück, dass wir, also in Anführungsstrichen Glück, dass wir vieles elektrifizieren können. Sicherlich nicht alles. Also es gibt bestimmte Gießereianbindungen, wo das noch nicht funktioniert. Es gibt Anwendungen in der Titanverarbeitung, wo eine Elektrifizierung noch nicht funktioniert. Da wäre dann Wasserstoff im Mittel der Wahl. Aber ich denke, so aus volkswirtschaftlicher Sicht macht es schon Sinn, auch dort zu elektrifizieren, wo man es kann, weil man sich dann quasi einen Umwandlungsprozess spart. hin zu Wasserstoff und dann und wir sicherlich auch selbst mit einem Wasserstoffnetz viele Jahre lang in Wasserstoffknappheiten leben müssen. Um Danke. Für viele Prozesse ist Elektrifizierung eine handhabbare Möglichkeit. Der schwierigere Teil ist ja der Prozessemission. Das sind die Emissionen, die aus physikalischer Sicht oder bei einem physikalischen Prozess häufig stattfinden. Da haben wir schon vieles reduzieren können, beispielsweise mit Elektrolyseverfahren, aber dennoch, auch dort gibt es noch Prozesse, wo diese derzeit unvermeidbaren Prozessemissionen entstehen. ist zwar aus Branchen-Sicht der kleinere Teil, aber wie gesagt der schwierige Teil. Vielen Dank. Und warum ist es schwierig? Weil es hier nicht immer technologische Lösungen gibt, obwohl zum Teil lange geforscht wird und entwickelt wird. Und wie hier auch manchmal aus aus den Fördermöglichkeiten herausfallen, weil wir zum Beispiel mit ausländischen Partnern oder an ausländischen Standorten forschen und das dann nicht ganz ins Förderregime ins derzeitige Förderregime passt. das Allerentscheidendste ist für unsere Branche eine OPEX-Förderung. Natürlich haben wir auch Investitionsposten, überhaupt keine Frage. Aber Gerade bei der Prozesswärme sprechen wir letztlich über einen Fuel Switch und noch ist Erdgas die günstigste Form aufgrund des Wirkungsgrades, aufgrund des Preises. Es gibt viele Prozesse, da können Sie quasi die Investitionen übernehmen und trotzdem lohnt es sich für das Unternehmen häufig nicht, weil... der Fuel Switch und die Preisdifferenz des Fuel Switches immer noch zu hoch ist. Deshalb ist eine OPEX-Förderung für uns fundamental. Und die Bundesregierung hat die Relevanz von OPEX-Förderungen ja auch erkannt. Daher hat sie ja im letzten Jahr die Klimaschutzverträge eingeführt, die jetzt dieses Jahr an den Start gehen sollen. aus branchensicht stellen wir fest die sind nicht wirklich maßgeschneidert auf unsere branche die haben da häufig Schwierigkeiten oder noch große Schwierigkeiten Zuschläge zu bekommen. Das haben uns die Unternehmen schon mitgeteilt in Gesprächen, die es mit dem BMWK gab. Das hat ein paar Gründe. Einer ist sicherlich der, dass wir schon einen hohen Grad an Elektrifizierung haben. Das heißt, Es gibt Branchen, da mag der Hebel erstmal höher sein. Da kann man vielleicht mit einem Euro mehr CO2 einsparen. Das mag volkswirtschaftlich sinnvoll sein. Aus Branchen-Sicht ist das extrem unglücklich, weil es fühlt sich so ein bisschen an wie ein Abstrafen dafür, dass wir schon erste Schritte getan haben. Und wir gerne weitergehen wollen und das hier noch nicht passt. Dann haben wir eine ganze Reihe Anlagen, die nicht im ETS sind oder die keine Produkte für ETS-Referenzanlagen herstellen. die aber eigentlich sehr leicht zu dekarmonisieren wären mit einer OPEX-Förderung. Also beispielsweise Es gibt viele kleine Anlagen, also Gießereianlagen, aber auch Feuerfettsinker zum Beispiel, die könnten statt mit Gas, mit Strom ihr Zink flüssig halten. Das machen sie aber nur, wenn sie eine entsprechende OPEX-Forderung kriegen würden. Ist derzeit nicht vorgesehen. Lesz Jaden. Ein dritter Aspekt ... Es gibt zum Teil sehr emissionsintensive Prozesse, die wir mit einer OPEX-Förderung zu vielleicht 95 oder 97 Prozent dekarbonisieren können, aber wo es noch keine Möglichkeit gibt, hier vollständig zu dekarbonisieren. Und daher sind wir jetzt in der ersten Runde zumindest auch aus dieser Klimaschutzvertragsförderung rausgefallen. Kurzum. Es ist für uns, obwohl wir schon große Schritte gegangen sind in den letzten Jahrzehnten, immer noch ein weiter Weg zur Transformation. Und es ist für uns, ich denke auch aus Klimaschutzsicht, extrem wichtig, dass wir diese Transformation hier am Standort Deutschland weitergehen. Und da haben sich die Vorzeichen in den letzten Jahren deutlich verschlechtert, das muss man mal ganz klar sagen. Ja. Ich glaube, dem Klimaschutz wäre ein Bärendienst geleistet, wenn wir diese Transformation entweder woanders hinkriegen oder auf Kosten der Abwanderung der Industrie hinkriegen. Das kann keiner wollen. Ich glaube, das will auch keiner. Ich will ja niemandem etwas unterstellen. Aber die Situation ist sehr schwierig. Das liegt zum Teil an den... hohen Energiekosten, die wir hier haben. Und das ist nicht alles nur auf ich sag mal, den Krieg in der Ukraine zurückzuführen, wie das häufig von einigen Politikvertretern so adressiert wird, sondern das ist auch oft ausgemacht. Beim Thema Erdgas haben wir zum Beispiel eine nationale CO2-Bepreisung, die unsere Wettbewerber nicht haben. Einige unserer Branchen bekommen eine Teilkompensation von 50, 60 Prozent, bleiben trotzdem auf Kosten sitzen. Und ab 2027 soll das BEHG vom ETS2 abgelöst werden. Da ist dann gar keine Kompensation vorgesehen. Und beim Strom haben wir nun mal die extrem hohen Kosten der Energiewende, was auch daran liegt, wie wir die Energiewende machen, nämlich erst die günstigsten Stromerzeugungsformen abschalten und dann hoffen, dass ausreichend schnell zugebaut wird. das ist nicht Erfolg die letzten Jahre und auch jetzt, es geht voran, aber nicht so, wie es voran müsste, das ist kein Geheimnis. Das sind nicht nur erneuerbare Energienanlagen, das sind auch die Backup-Kraftwerke, Gaskraftwerke, die gebaut werden müssen und auch die Netze, die weiter ausgebaut werden müssen. Das sind Sachen, die nicht so erfolgen, wie sie erfolgen müssten, wie gesagt, obwohl diese Erkenntnis schon lange da ist und dass Er trübt natürlich auch die Stimmung und die Perspektive unserer Unternehmen. Das Thema Strompreise hat die Bundesregierung erkannt im letzten Jahr. Und als Reaktion auf die große und eindrucksvolle Forderung der energieintensiven Hand in Hand und den Gewerkschaften, einen Industriestrompreis einzuführen, die wir nach wie vor für richtig und wichtig halten, hat sie das Strompreispaket verwendet. eingeführt was bei einem Großteil unserer Unternehmen für große Enttäuschungen gesorgt hat, weil es einfach nicht ansatzweise ausreicht, um die Strompreissteigerungen abzudämpfen. Alle, fast alle, sehr, sehr viele Unternehmen, die meisten Unternehmen, erfahren in diesem Jahr einen deutlichen Strompreisanstieg und für das nächste Jahr auch weiter zu erwarten. Man muss aber auch so ehrlich sein, dass vielleicht eine Handvoll Unternehmen, und zwar denen, denen das auch am schlechtesten ging, die monatelang nicht produziert haben oder starke Drossel produziert haben, die schon eine Verbesserung erfahren haben, das sind die Stromintensivsten, das sind die Aluhütten, die Zinkhütten, die Ja. zum Teil komplett stillgelegt waren, jetzt aufgrund der Zusage, nicht nur die Strompreiskompetition, sondern auch das Supercap in der Strompreiskompetition vorzuführen, aller Voraussicht nach ihre Hütten wieder hochfahren werden. Das ist für den Standort Deutschland, glaube ich, unfassbar wichtig zu verstehen, dass damit Wir standen kurz davor, den Beginn langer Wertschöpfungsketten oder Wertschöpfungsnetze zu verlieren. Und jetzt ist immerhin gesichert, dass wir in den nächsten Jahren hier wieder Zink produzieren und Aluminium produzieren. und so geschlossene Wertschöpfungsketten erhalten können. Bürokratie, riesen Standortnachteil weiterhin in Deutschland, zunehmender Standortnachteil, leider muss man sagen, und mit Bürokratie meiden wir nicht, dass Genehmigungsverfahren einfach schneller werden müssen. Wir müssen auch schneller werden, aber wir brauchen hier ein Umdenken, wir brauchen schlichtweg weniger Regulierung. Wir haben den Ansatz, einen sehr maximalen Schutz für Umwelt, maximalen Schutz für Menschen, maximale Gerechtigkeit für jede Ausnahme, maximale Steuergerechtigkeit. Das sind, wie gesagt, gute Ansätze, mögliche Ansätze, aber in der Praxis führen sie zu großen Schwierigkeiten. Und da muss man gar nicht furchtbar tief eintauchen. Wenn Sie unternehmerisch tätig sein wollen, schauen Sie sich einfach an, welche Vorgaben Sie hier am Standort Deutschland haben, Und welche Sie in anderen Industrieländern haben, welche Vorgaben Sie in den USA haben beispielsweise. Ich glaube, da braucht es hier in den nächsten Jahren ein massives Umdenken, einen wirklich radikalen Ansatz. was unsere Regulatorik angeht. Und wenn ich bei bürokratischem Aufwand bin, letzter Punkt, CBM, absolutes bürokratisches Monster, das wir uns da geschaffen haben, auf beiden Seiten, auf behördlicher Seite, aber auch auf Unternehmenseite mit lächerlich geringen Schwellenwerten von 150 Euro. ist ein Problem aus bürokratischer Sicht vor allem, aber ist es für uns mit die größte Bedrohung für unsere Branche, denn Brüssel will, die Kommission will, Teile des Europäischen Parlaments wollen hier Ähm... auch die indirekten Emissionen der Strompreiskompensationssektoren einführen und analog zur Reduktion der kostenlosen Zuteilung auch die Strompreiskompensation abschaffen. Damit wäre Metallproduktion und Verarbeitung in Deutschland schlichtweg nicht mehr möglich. Das muss man so klar formulieren. Das ist eine absolut essentielle Entlastungsregelung geworden in den letzten Jahren und das würde auch den Zielen der Bundesregierung, glaube ich, zu widerlaufen, ja gerade in dem Strompreispaket die Bedeutung der Strompreiskompetition noch mal bekräftigt hat, unterstrichen hat. Und da würden wir uns sehr wünschen von der Bundesregierung, dass sie jetzt schon möglichst frühzeitig in Brüssel Einfluss nimmt und ihre rote Linie hier aufzeigt, dass man da nicht rangehen darf. Dabei möchte ich es erstmal belassen. Ich hoffe, das hat Ihnen einen kleinen Einblick gegeben, was uns in der Branche gerade beschäftigt und welche Parameter im Thema Dekarbonisation vielleicht vorangestellt sind. Vielen Dank. Vielen Dank, Herr Nader. Da haben Sie einige Problemstellungen doch sehr greifbar gemacht. Zu denen kommen wir später in unsere Diskussion. Ich sehe, Herr Haug applaudiert gerade. Es war eine tolle Präsentation, Herr Nader. Vielen Dank. Und bevor wir zur Diskussionsteil kommen, möchte ich unseren zweiten Vortragenden erst mal vorstellen. Herr Consorat vertritt heute gewerkschaftliche Seite und ist bereits seit dem Jahr 1994, ist mir erst heute aufgefallen, Herr Consor, 30-jährigem Jubiläum, können wir Sie gratulieren. So lange war Herr Consor bis jetzt bei der IG Metall Düsseldorf-Neuss tätig. Er hatte als Verwaltungsangestellter angefangen und übernahm im Laufe der Jahre verschiedene Funktionen in der Organisation, unter anderem in der Rechtsberatung und primär in der aktiven Betriebsbetreuung mit dem Fokus auf Aluminiumunternehmen in der Region. Aktuell ist Herr Consor, Gewerkschaftsabteilung. im Vorstand bei dem Zweckbüro IG Metall tätig und hat seitdem noch breitere Palette von Zuständigkeiten, nämlich Stahl, Nicht-Eisen-Metalle und Aluminiumindustrie. Herr Consor, bitte kommen Sie auf unsere virtuelle Bühne sozusagen, meine Kollegen. Ja. Assistieren Sie? dabei die Präsentation zu zeigen. Bitteschön. Ja, besten Dank auch nochmal für die Einladung und die Vorstellung. Ja, ich bin schon doch schon sehr lange dabei und Ich habe auch, muss ich einfach auch sagen, das Glück gehabt, die Aluminiumindustrie betreuen zu dürfen, schon wirklich Seit langer Zeit hier in der Region Düsseldorf-Neuss und jetzt bin ich seit letztem Jahr, ich sage mal auch deutschlandweit für diesen Bereich tätig, zuzüglich Stahl und die Nicht-Eisen-Metall-Industrie. Und ja, Akzeptanzstrategie als Thema in der Transformation der Nicht-Alsen-Metall-Industrie. Hier, ich sage mal, am Beispiel eigentlich der Aluminium-Industrie. Deutschlands. Insgesamt ist es natürlich auch für uns ein wichtiges Thema, da ich sage mal sinnvolle Technologien und auch sinnvolle Änderungen der Technologien nicht mehr unhinterfragt akzeptiert werden, teilweise sogar nicht bei Arbeitnehmern, aber es geht natürlich auch um die Bürger und die Bevölkerung. Wir haben natürlich alle auch nichts gewonnen und das ist uns natürlich auch wichtig, wenn die Umstellung auf Nachhaltigkeit in der Transformation zu einem Abwandern, der nicht Eisen- und Metallindustrie führen würde. Das sind ja Dinge, die wollen wir möglichst verhindern. Das machen wir auch in Zusammenarbeit mit anderen Gewerkschaften und den Verbänden. Wir als IG Metall haben schon in den letzten Jahren einige Dinge verwendet, angestoßen, um Akzeptanz letztendlich auch zu zu schaffen. Das sehen wir auf der nächsten Seite. Da haben wir im Fokus natürlich letztendlich unsere Beschäftigten in den Werken, unsere Mitglieder. Das ist ganz wichtig, dass wir die auch, ich sage mal, für unsere Industrie sprachfähig machen. Viele Dinge, das merken wir immer wieder, die müssen wir auch sozusagen entsprechend ans Volk bringen oder auch an die Politiker. Das ist ganz wichtig. Wir müssen da auch in den Dialog gehen und dort auch mitteilen, warum ist das letztendlich wichtig, dass hier in Deutschland produziert wird. Es hat Workshops gegeben. Wir haben Aktionstage, das sehen Sie gleich auch noch, in der Aluminiumindustrie, in der Metall- und Elektroindustrie aber auch, also in den energieintensiven Betrieben haben wir veranstaltet, um, ich sage mal, tausenden Leuten letztendlich auch dieses Thema näher zu bringen. Das ist ja auch deutschlandweit häufig gelaufen. Es gibt Branchenausschüsse, es gibt Arbeitskreise, wo viele Kolleginnen und Kollegen die Funktionen auch in den Betrieben haben, mitmachen und ihr Know-how sozusagen aus der Praxis direkt mit einbringen und wir selbst veranstalten auch einmal jährlich den Branchendialog. Man sagt auch Aluminiumkonferenz. Und das machen wir, ich sage mal, mit den Verbänden und auch der IG BCE letzten Endes gemeinsam. Und natürlich ist auch ein Teil der Arbeitgeberseite dabei. Das ist uns natürlich auch wichtig, dass wir insgesamt im Dialog kommen oder auch in diesem Dialog bleiben, weil wir denken auch gerade bei den Themen, der Transformation und auch des Strukturwandels in der Industrie macht es absolut Sinn, bei allen Gegensätzen, die man unter Umständen hat, auch trotzdem, ich sage mal, da auch wirklich zusammenzuarbeiten an den aktuellen Themen. Wir haben es auch eben vom Herrn Nader gehört, Energiethema ist für uns natürlich ein super wichtiges Thema in der energieintensiven Entwicklung. Industrie, Strompreis, Gaspreise. Wir beschäftigen uns letztendlich schon seit Jahren damit. Was ist mit der Versorgungssicherheit? In Deutschland bekommen wir auch genügend Strom demnächst, auch in der Menge, so wie man es braucht, um auch, ich sage mal, wettbewerbsfähig zu produzieren. Und das sind natürlich auch Dinge, mit denen wir uns beschäftigen, beschäftigen müssen. Es ist ja insgesamt, ich sage mal, sehr unruhig geworden in der Politik. letzten Endes, was auch Energie Themen absolut mit beinhaltet. Ja, es gibt eine große Unsicherheit in den Unternehmen. Vielen Dank. *Hitere Musik* * Musik * * Musik * *Hitere Musik* *Hieres Geräusch* * Musik * * Musik * *Hieres Geräusch* *Klopfen* * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * *Klopfen* *Pleise* * Musik * *Hitere Musik* *Krumpel-Geräusche* *Kirche* * Musik * *Piep* *Ball* *Pleise* *Klössling* * Musik * *Kritte* *Hurden* * Musik * * Musik * *Hitere Musik* * Musik * *Klopfen* * Musik * *Hitere Musik* *Hitere Musik* *Hitere Musik* *Hieres Geräusch * *Klopfen* * Musik * *Hieres Geräusch * *Hitere Musik* * Musik * *Hitere Musik* * Musik * *schreit* *Ball* * Musik * * Musik * *Kleise* *Hitere Musik* * Musik * *Hitere Musik* *Hitere Musik* * Musik * * Musik * *Hitere Musik* * Musik * * Musik * *Gunsch* *Hitere Musik* *Hitere Musik* * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * *Bruhige Musik* * Musik * * Musik * Untertitelung des ZDF, 2020 * Spannungsvolle Musik * * Spannungsvolle Musik * Und jetzt kommt die Räume. * Musik * * Musik * Untertitelung des ZDF, 2020 *Hitere Musik* * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * *Pleise Musik* * Musik * * Musik * Untertitelung des ZDF, 2020 ... Vielen Dank. Untertitelung des ZDF, 2020 * Musik * * Musik * *Pleise* Das ist ein bisschen mehr. Das ist ein bisschen mehr. Untertitelung des ZDF, 2020 Untertitelung des ZDF, 2020 *Hiereräusch* *pfeif* * Musik * So, Vielen Dank. Untertitelung des ZDF, 2020 Ich bin ein. Ich bin ein. Untertitelung des ZDF, 2020 * Musik * * Musik * Untertitelung des ZDF, 2020 ... Und jetzt kommt der Kaffee an. Und jetzt kommt der Kaffee an. Untertitelung des ZDF, 2020 ... *Hierpfe* *Kickle* * Musik * Vielen Dank. * Musik * * Musik * * Musik * *Hurden* *Hitere Musik* *Fall* *Ball* * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * *Hitere Musik* *Klösss* *Hitere Musik* * Musik * *Hieres Geräusch* Vielen Dank. Das sind vielfältige Punkte. Einige davon hatte ich in meinem Vortrag eingangs ja schon genannt. Wir stehen weiterhin hinter der Forderung, die wir mit den Gewerkschaften zusammen aufgestellt haben, was den Industriestrompreis angeht. Das ist das, was für die allermeisten unserer Unternehmen die größte Sicherheit bieten würde, die große Investitionssicherheit und auch den größten Anreize hier in CO2-freie Technologien zu investieren, die nun mal deutlich längere Amortisationszeiträume haben als gewöhnliche Instandhaltungsinvestitionen. Das sind natürlich auch noch weitere Punkte. Also wie gesagt, ich habe CBAM als Bedrohung dargestellt. Also das abzuschaffen würde viel dazu beitragen, dass unsere Unternehmen deutlich entspannter sind bei dem Thema, weil wie gesagt, jetzt ist in Anführungsstrichen nur die Aluminiumindustrie erfasst. Trotzdem sind unsere Kupferunternehmen, Zinkunternehmen und so weiter alle sehr besorgt, dass sie irgendwann auch einbezogen werden und ihnen dann auf der anderen Seite die kostenlose Zuteilung vermitteln. gekürzt wird. das mal als zwei Beispiele anzupassen. Strompreiskompensation ist derzeit das A und O. Auch hier, Herbert Haug sagt, das haben wir eigentlich nur Gewissheit bis 2030. Wir wissen nicht, wie es weitergeht. Ja, und dann gibt es natürlich noch das große Thema Netzentgelte, wo die Sorgen noch viel akuter sind, weil die aus dem Strompreispaket komplett rausgeflogen sind und schlichtweg komplett aus dem Ruder laufen. Und die beinhalten ja auch nicht nur die klassischen Netzentgelte. Da drin sind ja noch weitere Kosten enthalten, wie die Spetschkosten und so weiter. Das läuft ja alles irgendwie unter Netzentgelte und das läuft komplett aus dem Ruder und das trägt, Wie gesagt, dazu bei, dass die Perspektive oder die Stimmung in den Unternehmen nicht gerade rosig ist, wenn BDEW so eine Studie herausbringt. Und das sind alles Maßnahmen, wo wir dringenden Handlungsbedarf sehen. Vielen Dank, Herr Nader. Ja, mit Sibem muss man natürlich hier wieder ein Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz kriegen. Das ist, glaube ich, die größte Herausforderung generell bei der Industrietransformation. Und ich schaue jetzt in Ihre Richtung her zur Start. Hätten Sie an der Stelle was zu ergänzen? Das wäre meine erste Frage an Sie. Und zweiter, vielleicht können wir dann so ein bisschen konkreter beleuchten. Und die Frage wäre, welche Relevanz haben gegebene regionale Rahmenbedingungen zur Transformationsentscheidung und zum Erhalt einer Industrie an einem konkreten Standort? nicht über Standort Deutschland generell, sondern konkrete Städte und Regionen Deutschlands. Okay. Also ich möchte gerne das ergänzen, was Rieber Taug und Niman Hader schon gesagt haben, und zwar gerade zum Thema Wirtschaftlichkeit. Natürlich muss jedes Unternehmen wirtschaftlich arbeiten. Wir müssen... Löhne und Gelder zahlen. Wir müssen Investitionen finanzieren können, um Innovation und auch Klimafreundlichkeit überhaupt darstellen zu können. Und wenn ich mir die gesetzlichen Pakete der Vergangenheit angucke, gerade auch die jüngsten Versuche zum Thema Veränderung, in der Stromregulatorik durch das Thema der Stromsteuer beziehungsweise entsprechender Kappung der Zuzahlungen bei der Strompreiskompensation dem Unternehmen was Gutes zu tun. Dann kann ich mal ganz konkret an einem Beispiel aus unserer Unternehmensgruppe mal ein Rechenbeispiel machen. Wir sparen tatsächlich über dieses Paket etwa 500.000 Euro an dem Standort in Osnabrück. Wir haben gleichzeitig aber das, was Nada vorhin ansprach, zum Thema der Netzkosten. für den gleichen Zeitraum eine Erhöhung von 2,3 Millionen. Mal eben so. Das heißt, wir haben hier einen erheblichen Mehrkosteneffekt, der irgendwo verarbeitet werden muss und der natürlich dazu führt, dass unsere Wettbewerbsfähigkeit leidet, der dazu führt, dass wir Investitionen verschieben müssen, zum Teil stornieren müssen, weil schlicht und einfach dafür das Budget dann nicht mehr reicht. Ich würde mir natürlich von der Politik wünschen, dass das Ganze ganzheitlich gesehen wird, dass man wirklich nicht einzelne Maßnahmen macht, von denen ein Unternehmen wie beispielsweise die Kupferbranche gar nicht profitiert, weil dummerweise in zum Beispiel die Kalkulation, ob ein Unternehmen energierelevant oder energieintensiv ist oder nicht, mal eben der Werkstoff Kupfer mit einem hohen Börsenpreis eingerechnet wird in den Umsatz und dadurch bestimmte Unternehmen komplett durchs Rost fallen. Das heißt, gut gemeinte Gesetzesinitiativen dazu führen, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entsteht, die N-E-Metallindustrie kriegt unglaublich hohe Beihilfen. So wird es dargestellt. Tatsächlich ist das sehr, sehr unterschiedlich. unterschiedlich, je nachdem, welche Metalle troffen sind, welche Unternehmensgrößen betroffen sind und welche Unternehmen in welcher Region betroffen sind. Also ich kann für die KME, Amtsstandort Osnabrück, ganz simpel sagen, im Moment ist es so, dass all diese Maßnahmen, all diese Fördermaßnahmen, die in den letzten zwei Jahren auf den Weg gebracht wurden, an uns komplett vorbeigegangen sind, während die Kostensteigerungen, jetzt insbesondere zum Thema der Netzkosten, uns immens treffen. Und natürlich ist es so, dass die Strompreise gesunken sind. Und natürlich sind wir, wenn ich auf den Börsenpreis gucke, auch nach vorne hin für die nächsten Jahre im Moment zumindest positiv gestimmt, dass wir erwarten, dass die Vorwartpreise dazu führen, dass wir zumindest nicht mehr diese Spitzen haben, die wir im Herbst 2022 gesehen haben. Aber im langfristigen Mittel liegen wir jetzt immer noch oberhalb der Strompreise, die wir in der Vergangenheit gehabt haben. Sicherlich gab es mal einzelne Jahre, die in etwa gleicher Größenordnung waren. Aber nehmen wir mal das Beispiel KME wiederum. Ich möchte es gerne konkret machen, damit man auch diese Betroffenheit mal sieht. Wir haben im Jahr 2022 natürlich nicht in 2022 Strom gekauft. in den Jahren davor, drei Jahre davor zum Teil, über diesen Zeitraum Strom eingedeckt. Und natürlich dann zu Preisen, die deutlich unter den Durchschnittspreisen von 2022 lagen und die auch deutlich unter den aktuellen Preisen für 2024 liegen. Und wir haben jetzt, wenn ich auf den Börsenpreis gucke, ich habe gerade den Schirm hier offen, wir haben für das Jahr 2025 einen Vorwaltpreis von 75 Euro pro Megawattstunde. Wir lagen in 2022 für unsere Unternehmen deutlich unter 50. So, das heißt, wir reden hier immer noch über ein Delta von 50 Prozent höhere Stromkosten, alleine was den Arbeitspreis angeht. Und wenn Sie dann, diesen Rieseneffekt aus den Netzkosten noch obendrauf rechnen. Dann können Sie sich ungefähr vorstellen, wie gut wir mit aktuellen Energiepreisen zufrieden sind. Immer unter dem Hintergrund Wirtschaftlichkeit. Und wenn ich jetzt auf der Basis, wenn ich so viel mehr Geld für Energie ausgeben muss in unseren Unternehmen, die wir hier in Europa haben, insbesondere in Deutschland, diese hohen Kosten sehen und weniger zum Beispiel in Frankreich, weniger in Italien, dann hat das nicht nur einen Effekt eben auf eine Unternehmensgruppe, sondern es hat auch Effekte auf den Standort Deutschland. Natürlich schaut unsere Unternehmensleitung, schauen unsere Investoren sich an, welche Standorte denn nach vorne hin. welche Investitionen bekommen, welche man ausbaut, welche auch personaltechnisch ausgestattet werden und wo man eher hingeht und sagt, wir reduzieren, weil das wird viel zu teuer. Das ist nicht mehr wettbewerbsfähig. Auch da ist natürlich ein Gruppengedanke da, aber der Gruppengedanke sorgt nicht im Moment dafür, dass Deutschland bevorzugt wird, weil wir gerade im Bereich Energie und gerade im Bereich Regulatorik unglaublich hohe Hürden haben. Vielen Dank, Herr Zostadt, für eine tolle Ergänzung. Und hier ist mein Stichpunkt Personaltechnisch und ich schaue in Ihre Richtung, Herr Consor. Tatsächlich, es gibt Regionen natürlich mit niedrigeren Preisen und vielleicht besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, um da weiter in Produktion zu investieren. Aber was passiert mit technischem und Ingenieur-Know-how? Deutschland dient als Industriestandort und hier werden nach wie vor tolle Spezialisten ausgebildet. Und da stellt sich natürlich die Frage, das ist natürlich von großer Relevanz für Industrie in Deutschland, Und wie, ja, also Herr Consoir, was sagen Sie dazu? Also hier ist Ihr Stichwort, würde ich sagen. Ja, also ich sage mal, wir haben natürlich noch in Deutschland eine sehr hohe Innovationskraft als solches und Ich sage mal, ich glaube, wenn man auch den Vergleich jetzt nimmt mit anderen Regionen, ist das natürlich auch ein Rohstoff sozusagen, den wir hier noch haben. Aber man darf natürlich auch nicht vergessen, ich sage mal, dass andere Länder, andere Standorte auch, ja, ich sage mal, auch aufhoben. Wir haben hier einen hohen Entwicklungsgrad in den Unternehmen, was Forschung und Entwicklung betrifft. Also es gibt eine sehr, sehr hohe Innovationskraft. Aber ich glaube, wir dürfen uns letztendlich nicht darauf ausruhen, weil, ja, ich sage mal, wie relevant sind irgendwann diese Faktoren, ja, wenn sie sozusagen, ja, ich sage mal, auch von anderen Dingen einfach auch überschattet werden. Also wir haben eben sehr viel über Wirtschaftlichkeit gesprochen. gehört. Das ist dann natürlich alles schön und gut, dass wir hier sehr gute Leute haben, sehr gut ausgebildet, aber dann stellt sich natürlich irgendwann auch die Frage, wenn es nicht mehr wirtschaftlich ist, was passiert in Zukunft und ich glaube, das sind ... Das sind ja mittelfristige Entwicklungen sozusagen. Man wird nicht direkt darauf reagieren, aber ich kann mir schon vorstellen, dass man sich mittelfristig dann auch umschaut, vor allem wenn man ein Unternehmen, ich sage mal, im europäischen und globalen Wettbewerb ist. Dann wird man sich dreimal überlegen, was ist das? ob man hier weiter investieren kann, ob man weiter auch Geld und Profit hier in Deutschland machen kann. Das ist natürlich ganz wichtig, auch um sozusagen weitere Investitionen zu generieren in unsere Standorte und natürlich auch in die Transformation. Und deswegen denke ich, ist das ein ganz wichtiger Faktor, immer noch hier am Standort. Ich sagte anfangs, da darf man sich nicht drauf ausruhen. Die anderen holen natürlich auch nach, holen uns zum Teil vielleicht auch ein. Und deswegen müssen natürlich auch Rahmenbedingungen geschafft werden für unsere Unternehmen, für die Industrie. dass es letztendlich dann auch positiv ist, hier weiter zu investieren. Und ich glaube, wir haben sehr, sehr viele gute Dinge hier in Deutschland, auch was Infrastruktur betrifft, was Fachkräfte betrifft, nach wie vor. Wir haben die duale Ausbildung auch als solches, aber auch die Ausbildung. Aber das wissen Sie natürlich auch, Fachkräftemangel, das wird auch nochmal ein Riesenthema werden, mit dem wir uns hier in Deutschland befassen. Und ja, das sind einfach Dinge, die muss man wirklich auch weiterhin gut im Auge haben. damit man uns da auch nicht letztendlich den Rang abläuft. Vielen Dank, Herr Konsar, für eine ausführliche Erläuterung. Und ich glaube, ich sage jetzt für viele Sorge, es ist bitter, an einigen Stellen so etwas zu hören natürlich. Und man merkt, dass es ganz, ganz viel noch auf dem Weg steht und ganz viel noch gemacht werden soll, bis die Situation sich für, sagen wir so, allen Beteiligten stabilisiert. Sie haben auch das große Problem Fachkräftemangel angesprochen. Da kann ich Ihnen auch die Studie von unserem Cluster Dekarbonisierung in der Industrie ans Herz legen. Meine Kollegen haben das auch in den Chat gestellt. Da wurde eine Untersuchung im Auftrag von der Industrie. von CDI durch Prognose AG durchgeführt, wie ist überhaupt der Status quo von Generell in der Industrie wurde da das Thema auch angesprochen. Und ich glaube, wir haben jetzt sehr gute Brücke zum Thema Beschäftigten und Mitarbeitenden geschlagen, weil letztendlich Wirtschaftlichkeit ist natürlich entscheidender Faktor für Industrie generell. Aber wir müssen natürlich nicht vergessen, dass die Mitarbeiter, das sind letztendlich die Täter von Transformationen. Da sind die Menschen, die Schulter an Schulter jeden Tag da an ihren Arbeitsplätzen fleißig arbeiten, um das zu erhalten, was man hat und das auch möglicherweise voranzubringen. Und hier... Hier schaue ich in Ihre Richtung, Herr Hilderbrand. Ich beobachte auch die ganze Zeit, wie Sohne bei Ihnen bewegt. Ist schon fast vorbei da, die sonnige Saarlandstag. Das stimmt. Genau. Bevor es ganz zu Ende geht, möchte ich Sie ansprechen, Herr Hildebrandt. Sie haben eine langjährige Erfahrung als Psychologe und Berater und mich würde Ihre Meinung bezüglich dieses menschliches Aspekt interessieren. Was verändert sich noch für die Mitarbeitenden mit der Transformation in dieser Branche generell in der Industrie und zweite Frage, mit welchen neuen Arbeitsfeldern vielleicht und neuen Anlagen sind die Mitarbeiter konfrontiert? Jetzt ein bisschen Thematik umzudrehen, weil Transformation bietet natürlich nicht nur Herausforderungen. sondern auch die Chance durch neue Innovationen, durch künstliche Intelligenz und, und, und. Was ist Ihre Meinung jetzt dazu? Ja, das stimmt. Erstmal wollte ich mich nochmal ganz kurz bei den ganzen Vorrednern bedanken. Ich fand das unglaublich spannend, Ihre Sicht auf diese Transformationsritte zu hören und wir hatten ja eingangs gesagt, dass wir auch als Akzeptanzforscher uns die Transformationsprozesse auf unterschiedlichen Akteusebenen anschauen und von daher ist das eine ganz wichtige Perspektive. Wie Sie es gerade angesprochen haben, die Perspektive der Mitarbeitenden ist natürlich dort ebenso zentral. Viele der Fragen, die wir hier diskutiert haben, werden dort auch gestellt. Entsprechend, Herr Grossoir wird das wahrscheinlich auch in den Gewerkschaftsgesprächen kondensiert hören und wissen, auch die Unsicherheit ist auch dort in den verschiedenen Branchen zu spüren. Natürlich wird dort auch geguckt, wie geht das weiter. Wir wissen aus dem Thema, wie wir das jetzt auch in den verschiedenen Branchen zu spüren. der Akzeptanzforschung ein ganz zentraler Punkt ist, ein Faktor ist Einsicht in die Notwendigkeit der Veränderung und auch sozusagen ein erwartetes positives Ergebnis, so eine positive Kosten nutzen, Bilanz und die Transformation ist, ich glaube, das muss man fairerweise sagen, natürlich hier mit sehr vielen Unsicherheiten noch behaftet. Wo kommen die Mengen her an Energie, die wir brauchen, an einen grünen Strom zum Beispiel für den vielen grünen Wasserstoff, der die Industrie defossilisieren soll? und zu welchen Preisen. Sie hatten ja auch bewusst den Faktor der Wirtschaftlichkeit angesprochen. Und damit einher sind natürlich dann auch so extenzielle Fragen der Arbeitsplatzsicherheit verbunden und auch wird es sozusagen den Job noch in den nächsten 10, 20 Jahren geben, also quasi runterskaliert. Die Fragen, die Sie aus Industriebranchen, aus Unternehmenssicht sich stellen, sind natürlich dann für die einzelnen Arbeitnehmer*innen auch ganz individuell relevant. Und gleichzeitig denke ich, das hatten Sie gerade auch angesprochen, das ist wichtig, dort diesen chancenorientierten positiven Blick zu halten, sei es nur bei Arbeitsformen, die ja sowieso stattfinden. Das muss man, glaube ich, fairerweise auch sagen. Also die Energiewende als Transformationsprozess liegt ja neben anderen großen Trends wie Digitalisierung, Flexibilisierung, die wir sowieso haben und wo dann auch neue Technologien Einzug erhalten. ich die kunst und die herausforderung ist für die einzelnen unternehmen und das mag es dann branchenspezifisch sehr unterscheiden oder auch unternehmensspezifisch einfach welche technologie prozess dort abläuft nur welche neuen technologien sie hatten ja in der Sie hatten ja in der Frageliste in der Vorbereitung auch zum Beispiel geschrieben, VR-Technologien oder andere. Das hängt natürlich wirklich sehr stark davon ab und das wissen Sie im Zweifelsfall besser sozusagen als ich, als Fachleute aus der Industrie selber, an welchen Arbeitsplätzen oder Tätigkeiten das dann tatsächlich auch Sinn macht. Beziehungsweise welche neuen Prozesse dort zum Einsatz kommen. Ich denke wichtig und das ist, was wir aus unseren Industriebefragungen hören, dass natürlich jetzt schon sich viele Unternehmen aufgemacht haben, auch schon in entsprechenden Weiterbildungsprozessen. Aktivitäten erhöht haben. Gleichzeitig auch der Bedarf aber sich immer noch sehr stark kommuniziert wird. Das heißt, in der Mitarbeitenden Befragung ist tatsächlich dieser Wunsch nach Transparenz auch über die Unternehmensstrategie. Wie geht ihr mit der Unsicherheit um? Wie werden die Arbeitsplätze weiterentwickelt? Welche Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten werden angeboten? Wie sieht sozusagen mein Arbeitsplatz in zehn Jahren aus? Also das wird auch gerade ganz aktiv nachgefragt. Und wenn ich das sozusagen noch ergänzen darf, weil ich das gerade aus der Diskussion sehr spannend fand, Herr Konsort, Sie hatten ja das auch angesprochen, den Dialog, insbesondere mit der Politik und Gesellschaft, um das auch sichtbar zu machen und auch das Bewusstsein zu erhöhen, wo eigentlich überall Industrieprozesse oder Industrieprodukte auch für die Transformation wichtig sind. Dass es also gar kein Gegensatz ist, sondern da es eigentlich Hand in Hand gehen muss und dass man dementsprechend die Rahmenbedingungen benötigt, damit die Industrie auch diese wichtige Rolle in der Transformation spielen kann. Das finde ich einen ganz zentralen Punkt, sich auch immer wieder auch in den Unternehmen in der Kommunikation bewusst zu machen, dass es sozusagen kein Gegeneinander ist, die Transformation oder in... Energie, wenn der Nachhaltigkeit ist, quasi kein Feindbild, was man irgendwie wegblocken muss, sondern man muss, glaube ich, dieses gegenseitige Verständnis und ganz zu Anfang war im Chat ja auch die Frage, die Akzeptanz von was. Also ich glaube, es geht tatsächlich um die gegenseitige Akzeptanz. Politik, Gesellschaft muss sehen und akzeptieren, was ist die Rolle, was ist auch die Wertigkeit der Industrie und der verschiedenen Branchen und auch der Produkte im alltäglichen Leben. Und umgekehrt geht es natürlich darum, die entsprechenden Ziele, was Klimaschutz und Nachhaltigkeit, von dem letztendlich insgesamt die Gesellschaft, also wir alle quasi als Ganzes auch profitieren, dass die quasi in Einklang zu bringen sind. Und das heißt, für mich geht es, oder das sehen wir in unserer Arbeit noch immer wieder, das ist wirklich sehr stark und ich fand es auch der Faktor, der jetzt dieser Diskussion zugrunde lag. Es geht einfach sehr stark um das Wie, also um die Umsetzung. Also der Zielkonflikt sozusagen ganz oben auf der Meta-Ebene ist gar nicht so groß, sondern es geht um die Umsetzung, um die Regulatorik. Wie können wir entsprechend die verschiedenen Player-Akteure auch befähigen, ihre Rollen bestmöglich effizient auszuführen? Vielen herzlichen Dank, Herr Hildebrandt. Herr Consor, möchten Sie an der Stelle etwas antworten oder ergänzen? Ja, ich kann es natürlich da nochmal letztendlich wiederholen, dass wir letztendlich wirklich auch... in den letzten Jahren einfach die Versuche gestartet haben, da, ich sage mal, eine höhere Akzeptanz einfach auch hinzubekommen. letztendlich auch, und das hatte ich ja vorher auch gewähnt, letztendlich auch bei den Beschäftigten in den entsprechenden Industrien Ja, weil auch da gibt es ja Eckpunkte, die absolut wichtig sind. Ja, was mache ich hier? Ist es auch ein sinnstiftender Job sozusagen oder solche Dinge, die werden dann natürlich auch diskutiert. Und wenn man jetzt auch gerade in diesen Industrien auch dazu beitragen kann, also auch in Richtung Transformation, Strukturwandel, Digitalisierung, Mobilitätswende, also etwas Positives auch beiträgt. Ja, man muss vielleicht einfach da auch mal eine andere Diskussion führen oder auch ein bisschen drehen. Ja, dann merken Sie natürlich, ja, dann gibt es mehr Akzeptanz. Dann sind die Leute sprechfähiger und unterhalten sich natürlich. auch in Ihrem Freundeskreis, in Ihren Familien. Also ich kenne auch noch eine Zeit, ich sage mal so vor 15, 20 Jahren, man hat in der energieintensiven Industrie gearbeitet, dreckig, laut, so richtig wollte da keiner was mit zu tun haben, obwohl es sehr gute Jobs sind. Aber auch da muss sich einiges drehen und die Unternehmen haben sich verändert, eigentlich befinden sie sich irgendwo dauerhaft in einer Transformation, ja, weil... Es gibt keinen Betrieb jetzt in der Nicht-Alsen-Metallindustrie, die ich persönlich kenne, die irgendwo stehen geblieben sind. Die haben sich alle sehr weiterentwickelt und sind auch sehr transparent in ihren Belegschaften damit umgegangen. Ja. Vielen Dank, Herr Konzvar. Mich würde jetzt die Meinung von Herr Zerstadt interessieren. Ganz pragmatisch und ganz konkret, Herr Zerstadt, welche Herausforderungen denn sehen Sie dann seitens Unternehmen? Wie wird, ob das ausreichend mit Mitarbeitenden kommuniziert wird, ob da die Herausforderungen wie Schichtarbeiten auf dem Weg stehen und wie könnte man hier, welches Statement könnten Sie uns dann mitteilen seitens konkreten Unternehmen? Was wird für Mitarbeitenden gemacht, damit sie in diese Transformationsprozesse mitzunehmen? Ah, Sie sind noch stumm geschaltet. Herr Zerstadt, wir hören Sie noch nicht. Sorry. Ich glaube, da gibt es gar keinen Zielkonflikt. Ich glaube nicht, dass wir in unseren Unternehmen die Mitarbeiter davon überzeugen müssen, diesen Weg mitzugeben, sondern die sind mit dabei, die sind involviert, die sind auch engagiert, diese Schritte zu gehen. Aber was nach wie vor notwendig ist, auch diese ganzen Rahmenbedingungen zunächst mal zu schaffen, nicht nur in unseren Unternehmen, sondern natürlich auch in der Öffentlichkeit, in der Politik, damit dieser Weg nicht dazu führt, dass wir uns tolle Ziele setzen, dass wir im Rahmen von CO2-Roadmaps schöne Planungen machen, sondern, sondern dass das Ganze finanziert werden kann und dass die Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben oder wieder werden, wenn sie es durch die letzten Jahre nicht waren. Nur dann können wir auch unsere Mitarbeiter mitnehmen. Dann können wir letztendlich dafür sorgen, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben und wir können weiter ausbauen. Das muss alles als langfristiges Konzept funktionieren. Es reicht nicht nur jetzt vor unsere Füße zu gucken und sehen, was ist heute, was ist im nächsten Jahr, sondern wir brauchen, um diesen Weg gehen zu können, den jeder gehen will, Diese Planungssicherheit, sowohl im Bereich Regulatorik, im Bereich auch verlässlicher Energiepreise, weil wir sind nun mal energieintensiv und wir werden die Physik nicht verbiegen können. Ich kann das Kupfer nicht überreden, ich habe bei 500 Grad schon zu schmelzen, das funktioniert schlicht und einfach nicht. Wir müssen also definierte Energiemengen für unsere Prozesse einsetzen, sowohl bei Strom als auch bei Gas oder anderen Energiequellen. Wir werden nicht zu einer Industrie werden, die keine Energie braucht, sondern wir müssen dahin kommen, dass die Energie umweltverträglich eingesetzt werden kann, dass sie hocheffizient eingesetzt werden kann. Und dazu ist es notwendig, dass wir auch nach vorne hin Investitionsmittel bereitstellen können, aber auch Investitionsmittel in Prozesse, wo wir sehen können, dass wir damit Geld verdienen können. Das, was Herr Haug und Herr Nader vorhin sagten, das ist die Grundvoraussetzung. Es ist ja kein Selbstzweck, dass wir Metalle produzieren, sondern am Ende des Tages müssen wir damit Geld verdienen. Die Industrie muss gesund bleiben und auch weiter gesund werden. Und das ist das, was wir tun können. Nur dann haben auch die Mitarbeiter eine Chance, in diesem Gesamtumfeld einen sicheren Arbeitsplatz zu haben. Arbeitsplätze, die umweltverträglich sind, die arbeitsschutzmäßig in Ordnung sind. die auch selber einen Lebensplan darauf aufbauen können. Vielen Dank, Herr Zustart. Ich habe zwischendurch gesehen, dass Herr Hildebrandt sein Mikrofon angemacht hat. Passend ganz gut, weil die nächste Frage möchte ich an Sie, Herr Hildebrandt, überführen. Und zwar, ja, also wir versuchen das alles in positive Richtung zu lenken. Das haben Sie bestimmt auch schon bemerkt. Und meine Frage damit ist, kann diese ganze Transformation und diese ganzen Herausforderungen, die auch Herr Zustart gerade angesprochen hat, dann letztendlich als Chance für Branche gesehen werden und nicht nur für Attraktivität der Arbeitsplätze. dann überführe ich ganz elektrisch jetzt Richtung Akzeptanz in der Gesellschaft,&